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„Coming HOM“: Homburg beteiligt sich an der Saarland-Kampagne

„Coming HOM“: Homburg beteiligt sich an der Saarland-Kampagne

„Coming HOM. Eine Stadt zum Verlieben. Wer einmal hier war, will nie mehr weg.“: Mit diesem Slogan wirbt Homburg für sich selbst und gehört nun auch zu den Partnern der Saarland-Marketing-Kampagne, die mittlerweile seit zweieinhalb Jahren läuft.

Es ist erst ein paar Wochen her, da zogen die Macher der Saarland-Marketing-Kampagne, die mittlerweile gut zweieinhalb Jahre läuft, eine erste Bilanz. Und die konnte sich durchaus sehen lassen, denn die diversen Motive mit dem Slogan: "Großes entsteht immer im Kleinen" zeigten durchaus Wirkung: 429 Menschen seien befragt worden, 40 Prozent von diesen hätten Kontakt mit dem Saarland-Marketing gehabt, davon 19 Prozent außerhalb des Saarlandes, hieß es Mitte Oktober. Erklärtes Ziel der auf fünf Jahre angelegten Offensive ist es, dass das Saarland mehr positive Beachtung in der Republik findet.

Nun ist auch die Stadt Homburg auf den Zug aufgesprungen: Sie gehöre jetzt zu den Partnern, die sich mit einem eigenen Motiv an der Saarland-Marketing-Kampagne beteiligen, hieß es von der Stadtverwaltung. Gemeinsam mit Vertretern des Saarland-Marketings, der Industrie- und Handelskammer sowie des Stadtmarketings stellte Oberbürgermeister Rüdiger Schneidewind das Bildmotiv vom Homburger Marktplatz mit dem Slogan "Coming HOM" vor - und zwar passenderweise genau dort, wo es entstand: auf dem historischen Marktplatz. Im Untertitel heißt es weiter: "Eine Stadt zum Verlieben. Wer einmal hier war, will nie mehr weg." Mit dabei waren auch IHK-Geschäftsführer Mathias Hafner sowie Tina Müller und Iris Müller vom Saarland-Marketing. OB Schneidewind lobte dabei besonders den Einsatz des Stadtmarketings unter Leitung von Dagmar Pfeiffer und dankte allen Beteiligten für das Homburger Motiv der Kampagne. Das ist übrigens ein Geschenk im besten Sinn, denn der Stadt seien dabei keine Kosten entstanden, hieß es. Finanziert wird die Kampagne vom Land und der Industrie- und Handelskammer, sie kostet 1,5 Millionen Euro jährlich.

IHK-Geschäftsführer Hafner hob hervor, dass die Wirtschafts- und Wissenschaftsstadt Homburg ein Prototyp für den wirtschaftlichen Wandel im Saarland darstelle. "Daher passt es ideal, dass Homburg nun mit dabei ist", unterstrich er. Tina Müller ging darauf ein, dass die Dachmarke "Großes entsteht immer im Kleinen" über inzwischen mehr als 400 Kooperationspartner aus Wirtschaft, Politik und Gesellschaft verfüge. "Wir freuen uns, dass Homburg Flagge zeigt." Sie hob zudem hervor, dass die Werbung mit Homburg auch eine Botschaft für junge Menschen sei.

Gleichzeitig mit der neuen Standortwerbung stellten Dagmar Pfeiffer und Cornelia Fricke von der Wirtschaftsförderung und dem Stadtmarketing eine neue Einkaufstasche vor, die im Rahmen der Initiative "Offline-Shopping in Homburg " produziert wurde. Auf der Tasche ist auf der einen Seite der Schriftzug "Coming HOM" zu sehen. Die acht verschiedenen Motive der anderen Taschenseite sind in Kooperation mit dem Christian-von-Mannlich-Gymnasium entstanden. Die Taschen können ab sofort im Stadtbusbüro im Ta-Zentrum für einen Euro erworben werden.