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CJD-Azubis nach Rückkehr aus Homeoffice erleichtert

Lockerungen in der Corona-Pandemie : CJD-Azubis kommen zurück aus Homeoffice

Seit dem 18. März mussten sich die Auszubildenden und Ausbilder aus dem CJD Homburg einer vollkommen neuen Situation stellen. Die Schule im Christlichen Jugenddorf wurde Corona-bedingt wie alle anderen auch geschlossen.

Homeoffice von einem auf den anderen Tag war angesagt. Eine Herausforderung für Ausbilder und Auszubildende, schildert das CJD in einer Pressemitteilung.

„Ich musste meinen ganzen Tag neu strukturieren, Das war nicht einfach mit der Familie zuhause“, erzählte Ebru Cibir, die im Juni ihre Abschlussprüfung zur Kauffrau für Büromanagement absolviert. Auch für Milena Quinten, die ebenfalls kurz vor dem Abschluss der Ausbildung steht war es eine große Umstellung. Innerhalb von Tagen musste daheim ein eigener Arbeitsplatz eingerichtet werden, verbunden mit der entsprechender Hard- und Software. Die Ausbilder hatten es nicht wirklich einfacher: „Wir sind zwar dabei, die Ausbildung mehr und mehr zu digitalisieren, aber so plötzlich alles umzuwerfen, das war dann doch herausfordernd“, so Gerald Diehl. „Wir mussten zuerst einmal herausfinden, wer zuhause welche Geräte besitzt. Datenschutz- und Schnittstellenproblemen mussten gelöst werden“. Flexibel und individuell wurden den Auszubildenden die Aufgaben per Mail oder per Post geschickt. „Nach Bearbeitung der Aufgaben wurden diese an uns zurückgeschickt“, so Mirco Caster, ebenfalls Ausbilder am CJD. Die Schüler, die vor Prüfungen stehen, wurden auch telefonisch viel unterstützt.

Seit dem 4. Mai sind die Prüflinge nun wieder in der Schule und in der Ausbildung. Erleichtert, erfreut und glücklich. Schüler und Ausbilder waren sich einig: Die Digitalisierung hat auf jeden Fall einen großen Schritt nach vorne macht. Der schnelle Übergang hat erstaunlich gut geklappt. Was sie aber nicht ersetzen kann, ist ein persönliches Gespräch. Die Atmosphäre im Jugenddorf und der Austausch habe sehr gefehlt. Das Miteinander, wenn auch auf Abstand, steht jetzt wieder im Vordergrund.