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CDU will „Schutzschirm“ für Ehrenamt und Vereine sowie Erleichterungen für Gastronomen

Hilfe in Corona-Krise : CDU Homburg fordert Schutzschirm für Vereine und mehr Außenfläche für Gastronomie

Die Homburger CDU fordert für von der Corona-Krise besonders hart getroffene Vereine und Ehrenamtliche einen unbürokratischen „Schutzschirm“. CDU-Stadtverbandsvorsitzender Markus Uhl, der auch im Bundestag sitzt, machte deutlich: „Viele Vereine finanzieren ihre Arbeit durch die Einnahmen aus Festivitäten oder Veranstaltungen.

Diese sind derzeit und auch voraussichtlich bis mindestens 31. August aufgrund der Kontaktbeschränkungen nicht oder nur sehr eingeschränkt möglich. Manche Vereine geraten dadurch in existenzielle Nöte.“ Das Ehrenamt und die Vereine seien in Homburg „wichtige gesellschaftliche Größen. Sie sind wichtig für den Zusammenhalt in unserer Stadt. Daher bitten wir die Stadt Homburg und Bürgermeister Michael Forster, schnell und unbürokratisch einen kommunalen Schutzschirm für unsere Vereine aufzulegen“, so Uhl weiter. Dieser sollte aus einem Hilfspaket bestehen, das finanzielle Zuwendungen ermögliche, die über das bereits im Haushalt vorgesehene Maß an Zuschüssen hinaus gehen und die den am stärksten betroffenen Vereinen „kurzfristig und unbürokratisch helfen können. Darüber hinaus sollte temporär auch der Verzicht auf Mietzahlungen, Steuern oder Gebühren erwogen werden. Das sind wir den vielen Ehrenamtlichen in unseren Vereinen schuldig“, machte er deutlich.

 Markus Uhl.
Markus Uhl. Foto: Uhl/Carsten Simon/Carsten Simon

Gastronomiebetriebe sind von den Folgen der Corona-Pandemie besonders hart getroffen. Nachdem die Gastronomie nun wieder geöffnet sein darf, seien umfangreiche Auflagen zur Einhaltung des Abstands-Gebotes zu erfüllen. „Wir als Homburger CDU erachten es daher als wichtig, dass seitens der Stadtverwaltung unbürokratisch und unter Gewährung eines größtmöglichen Ermessensspielraums die Möglichkeiten zur Nutzung öffentlicher Flächen für die Außenbewirtung und -bestuhlung ausgeweitet werden.“ Dadurch könnten weitere Plätze im Freien geschaffen werden. Das könne eine Möglichkeit sein, entgangene oder verringerte Einnahmen zumindest teilweise und temporär über ein vergrößertes Außenangebot zu kompensieren.