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CDU will Kulturpolitik mit Fantasie und Geschick

CDU will Kulturpolitik mit Fantasie und Geschick

Homburg. Das CDU-Mitglied im Kulturausschuss des Homburger Stadtrates, Raimund Konrad, hat der SPD vorgeworfen, dass sie mit ihrer Forderung nach einer Kulturmanagement-Gesellschaft der Homburger Kulturszene eher schadet als nutzt

Homburg. Das CDU-Mitglied im Kulturausschuss des Homburger Stadtrates, Raimund Konrad, hat der SPD vorgeworfen, dass sie mit ihrer Forderung nach einer Kulturmanagement-Gesellschaft der Homburger Kulturszene eher schadet als nutzt. Wer die Arbeit Homburger Kulturschaffender als "vor sich hin wurschteln" bezeichne, übersehe völlig das relativ hohe Niveau, auf dem sich das Kulturleben Homburgs bewege. Wie berichtet, hatten Hans Felden, Stadtverbandsvorsitzender und Chef der SPD-Fraktion im Homburger Stadtrat, und Wilfried Bohn, SPD-Stadtratsmitglied und Kulturbeauftragter der Stadt, die Konzentration von Verantwortlichkeiten im Homburger Kulturleben als vordringliches Ziel angemahnt. So sollten in der Zukunft das Bild Homburgs als kulturelles Zentrum geschärft und Neuerungen der Weg geebnet werden. Wie CDU-Mitglied Konrad hierzu jetzt weiter erklärt, sei "die Schaffung einer weiteren kostenintensiven Institution wie einer Kultur-GmbH in Zeiten ohnehin klammer Kassen nicht zielführend". Vielmehr sollten vorhandene Strukturen vernetzt und Bereiche definiert werden, in denen eine engere Zusammenarbeit möglich und sinnvoll sei. Die Christdemokraten forderten eine Projektgruppe "Homburger Kultur'', die sich mit allen Facetten des Kulturlebens beschäftige und diese koordiniere. Schwerpunktthemen könnten dabei sein: Kultur und Tourismus, Kultur und Wirtschaft, Kultur und Sport, Kultur und Schulen. Dazu brauche man keine neue Institution, sondern man müsste nur die vorhandenen Kräfte zusammenführen. Wenn kein zusätzliches Geld zur Verfügung stehe, müsse man versuchen, "mit Fantasie, Geschick und dem vorhandenen Potenzial mehr zu erreichen", so CDU-Kulturmann Raimund Konrad in einer Stellungnahme zum SPD-Plan.