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CDU Fraktion Homburg sieht neue Verkehrsbremse an der B423

Zunderbaum II: Anschluss des Fiege-Geländes : CDU kritisiert Zusatzampel an der B 423

Der Landesbetrieb für Straßenbau (LfS) plant, das von der Logistikfirma Fiege gekaufte Areal an der A 6 auf Kosten des Unternehmens über eine Ampelkreuzung an die B 423 anzuschließen. Wie berichtet, hatte der LfS mitgeteilt, dass er diesbezüglich mit der Firma im Gespräch sei.

Dieser Ampel-Plan stößt allerdings auf Unverständnis und Ablehnung der CDU-Fraktion im Homburger Stadtrat. „Der Bund baut gerade für viel Geld die vom LfS geplante Drei-Ohren-Lösung an der Autobahnanschlussstelle Homburg, damit der Verkehrsfluss auf diesem vom Verkehr hoch belasteten Abschnitt der B 423 verbessert und Staus und Belästigungen der Anwohner reduziert werden“, so der Fraktionsvorsitzende Stefan Mörsdorf. „Jetzt plant der LfS eine neue Verkehrsflussbremse in Form einer Ampelkreuzung – noch nicht einmal 300 Meter hinter der Abfahrt Homburg Richtung Innenstadt und konterkariert damit den gewünschten Effekt des Umbaus der Anschlussstelle Homburg.“ Aus Sicht der CDU mache eine weitere Ampelkreuzung in diesem Abschnitt aber keinen Sinn. „Stattdessen sollten vom LfS praktikablere Lösungen entwickelt werden, die den Verkehrsfluss der B 423 verbessern statt verschlechtern“, so die Forderung.

Naheliegend wäre eine Führung des abfließenden Verkehrs innerhalb des Gewerbegebietes Zunderbaum über die Xenonstraße und die L 219 zurück auf die B 423 hinter dem Autobahnanschluss Homburg, hieß es weiter. Mörsdorf: „Durch diese Lösung mit ausschließlich rechtsabbiegendem Verkehr würden weder die Einwohner von Erbach, noch von Altstadt oder Kleinottweiler belastet, das Verkehrsaufkommen auf der B 423 zwischen der Anschlussstelle und Homburg aber deutlich reduziert.“