Caritas stärkt Beratungsstellen

Homburg/St. Ingbert. Gleich zwei gute Gründe zum Feiern gab es für die Caritas Saarpfalz: Zum Einen wurde Andreas Heinz als Einrichtungsleiter der Caritas-Suchtberatung Saarpfalz eingeführt und zum Anderen wurden die neuen Räumlichkeiten der Caritas Erziehungs-, Ehe- und Lebensberatung in der St. Ingberter Kohlenstraße 68 eingeweiht

Homburg/St. Ingbert. Gleich zwei gute Gründe zum Feiern gab es für die Caritas Saarpfalz: Zum Einen wurde Andreas Heinz als Einrichtungsleiter der Caritas-Suchtberatung Saarpfalz eingeführt und zum Anderen wurden die neuen Räumlichkeiten der Caritas Erziehungs-, Ehe- und Lebensberatung in der St. Ingberter Kohlenstraße 68 eingeweiht.Bereits seit 1966 bietet der Caritasverband für die Diözese Speyer im Saarpfalz-Kreis eine Suchtberatung an. Zuerst fand die Beratung in Form von Sprechstunden statt. Seit 1970 gibt es jedoch eine eigene Beratungsstelle in Homburg. Nach Norbert Leschniowski, der die Einrichtung von 1970 bis 1990 leitete, und Hans-Walter Grill, der von 1990 bis in diesem Jahr Leiter war, ist Andres Heinz erst der dritte Einrichtungsleiter. Neben der Suchtberatung bietet die Caritas auch ambulante medizinische Rehabilitation. Die Suchtberatung ist offen für Menschen aller Altersgruppen, die sowohl legale als auch illegale Suchtmittel missbrauchen oder bereits davon abhängig sind. Sie ist auch Anlaufstelle für Angehörige und Bezugspersonen und arbeitet eng mit der Selbsthilfe zusammen. Neben der Hauptstelle in Homburg gibt es eine Außenstelle in St. Ingbert. Durch die Leitungsübernahme durch Andreas Heinz hat der Caritasverband mit der Aufstockung durch eine halbe Personalstelle in den Standort Saarpfalz-Kreis investiert. Auch eine Kooperation mit der Fachklinik Münchwies und der daraus resultierenden stundenweisen Mitarbeit der Fachärztin für Psychosomatik und Psychotherapie, Susanne Wack-Bleimehl, im Bereich der ambulanten Rehabilitation ist neu. Neu sind auch die Räumlichkeiten der Caritas Erziehungs-, Ehe- und Lebensberatung in der St. Ingberter Kohlenstraße 68. 1971 wurde eine Erziehungsberatungsstelle zunächst in der Neuen Bahnhofstraße 3 eröffnet. Nur freitags war die Leiterin, Dr. Elisabeth Groel, damals zunächst zu sprechen. Ein Jahr später wechselten Leitung und Namen und die Beratungsstelle hieß "Psychologische Beratungsstelle für Erziehungs-, Ehe- und Lebensfragen". Bereits 1975 zog man um in die Ensheimer Straße 70. Für die drei Mitarbeiterinnen eine erhebliche räumliche Verbesserung. Im Mai dieses Jahres beschloss man dann, die Räumlichkeiten in der Kohlenstraße anzumieten. Unter der Leitung von Diplom-Psychologe Hubert Ehrhardt mit einer vollen Stelle arbeiten derzeit (bis zum 30. März, bis eine neue Stelle besetzt wird) die Diplom-Psychologinnen Elke Schratz und Elisabeth Ehrhardt und die Diplom-Sozialpädagogin Petra Leonhardt mit jeweils einer um fünf Stunden ausgestockten halben Stelle und Heidi Speichler mit einer halben Stelle als Verwaltungskraft in der Einrichtung.