Bühnen-Nostalgie in Schwarz-Weiß

Bühnen-Nostalgie in Schwarz-Weiß

Im Rahmen der Theaterreihe im Kulturzentrum Saalbau in Homburg erwartet die Zuschauer im April eine turbulente Komödie. Wird die Witwe Agda ihrer Verurteilung vor Gericht entgehen?

Die junge Witwe Agda Kjerulf steht wegen Mordes an ihrem Gatten, einem nur mäßig erfolgreichen Kunstmaler, vor Gericht. Alle Indizien sprechen gegen die attraktive junge Frau. Sie verstrickt sich zunehmend in Widersprüche, bis der raffinierte Anwalt Peer Bille die Verteidigung übernimmt. Plötzlich erfährt der Schauprozess einen völlig anderen Verlauf, skurrile Zeugen tauchen auf, der Verteidiger entpuppt sich als begabter Gaukler, die Bilder des Ermordeten finden auf einmal reißenden Absatz und ein altes Geheimnis wird gelüftet. In dem beliebten Klassiker der deutschsprachigen Situationskomödie von Curt Goetz ist nur eins sicher "Nichts ist wie es scheint!" Ein turbulenter und unterhaltsamer Theaterabend steht dem Homburger Publikum also am Donnerstag, 21. April, um 20 Uhr im Saalbau bevor. Das Ensemble "Filmtheater ", welches bereits 2013 und 2014 im Saalbau das Publikum begeistern durfte, bringt diese wunderbare und charmante Komödie nach Homburg .

"Filmtheater " hat sich auf die zeitlosen Geschichten nostalgischer Filme spezialisiert. Mit einer gehörigen Portion Charme werden die Stücke in feinster Schwarz-Weiß-Ästhetik inszeniert. Bühne, Kostüm und Gesichter der Schauspieler kommen gänzlich "ohne Farbe" aus.

In der Homburger Aufführung spielen Joeri Burger, Kirsten Annika Lange, Lars Liene, Markus Veith sowie Dirk Volpert. Regien führt Saskia Leder; Bühnenbild von Judith Bayer. Die Kostüme wurden von Claudia Radowski entworfen.

Karten gibt es noch im Vorverkauf beim Kulturamt der Stadt Homburg , Tel. (0 68 41) 10 11 68, sowie bei ticket regional.

homburg.de

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