Budenzauber im Winterwunderland

Bexbach. Der Wintereinbruch brachte am Wochenende viel Schnee, sorgte aber beim Bexbacher Nikolausmarkt für eine wunderbare Atmosphäre. Häuschen, Buden, Bäume und Kirche waren mit einer dicken weißen Schicht überzogen - und so war auf dem Platz im Schatten der katholischen Pfarrkirche St. Martin ein Winterwunderland entstanden

Bexbach. Der Wintereinbruch brachte am Wochenende viel Schnee, sorgte aber beim Bexbacher Nikolausmarkt für eine wunderbare Atmosphäre. Häuschen, Buden, Bäume und Kirche waren mit einer dicken weißen Schicht überzogen - und so war auf dem Platz im Schatten der katholischen Pfarrkirche St. Martin ein Winterwunderland entstanden. Kein Wunder, dass das bei allen Nikolausmarktbesuchern strahlende Gesichter hervorzauberte. Freuen durfte sich auch der Nikolaus bei seinen drei Auftritten in seinem roten Bischofsornat. In diesem Jahr habe er erstmals mit dem Schlitten nach Bexbach kommen dürfen, erzählte er den erwartungsvoll staunenden Kindern. Ein überaus positives Fazit zog Franz-Josef Müller, Ortsvorsteher von Bexbach-Mitte. "Endlich haben wir wieder Glück mit dem Wetter und einen Nikolaus zum Anfassen", freute er sich sowohl über die tolle Winterlandschaft an der Kirche als auch über den großen Zuspruch der Besucher.

Schwätzchen bei Glühwein

Angesichts des schönen Winterwetters vor allem am Samstag strömten die Gäste in Scharen auf den Vorplatz der Pfarrkirche, um sich an den Weihnachtsliedern und Gedichten der Kinder zu erfreuen. Veranstaltet wurde der Nikolausmarkt vom Ortsrat Bexbach-Mitte. Organisiert wurde die dreitägige Veranstaltung erstmals von Thomas Gallo und Marco Stadtmüller, die dann auch beim Nikolausmarkt Bexbach gleich mit einer Winterlandschaft punkten konnten. Nach dem tristen November sei der Weihnachtsmarkt "ein Treffpunkt, um mit Freunden und Bekannten ein Schwätzchen zu halten und gemeinsam einen Glühwein zu trinken", hob der Ortsvorsteher die Bedeutung des Marktes hervor: "Das Gesellige gehört dazu." Er freue sich, dass in diesem Jahr wieder so viele ortsansässige Vereine, Gruppen und Organisationen teilnehmen und damit zum Gelingen des kleinen, aber feinen Nikolausmarktes beigetragen haben. Mit dabei waren die DJK Bexbach, die JU, die SPD, der Schulverein der Grundschule die Freunde der Rockmusik, die Karnevalsgesellschaft "Die Blätsch", die katholische Junge Gemeinde (KJG) sowie erstmals der Stadtjugendring. "Wie bieten unter anderem selbst gebastelten Armbänder, Ketten und Ringe an", erzählte Vorsitzende Cindy Lauer.

Für die musikalische Umrahmung des Nikolausmarktes sorgten der Chor des Awo-Kindergartens, der Felder'sche Gesangverein, der DJK-Fanfarenzug, die Kinder des Kindergartens St. Dominikus, das Duo Klaus Nieder (Saxophon) und Julia Metzinger (Trompete), die Grundschule sowie schon traditionell zum Abschluss das Bexbacher Chörchen unter der Leitung von Isolde Fernes-Blatt. Alle Beteiligten stimmten auf Weihnachten ein. Im Rahmen einer Tombola, die vom Schulverein der Grundschule durchgeführt wurde, gab es attraktive Preise zu gewinnen. re

Besondere Kulisse

Limbach. Doch nicht nur in Erbach wurde kräftig die Vorweihnacht gefeiert, auch Limbach lockte am Samstag und Sonntag mit einem Weihnachtsmarkt. Dem attestierte Ortsvorsteher Heinz Grub wieder ein "besonderes Ambiente" vor der Kulisse der Elisabeth-Kirche. "Am Samstagabend war es richtig voll, und das bis in die Nacht hinein", begeisterte sich Grub angesichts des erneut großen Zuspruchs zahlreicher Gäste für die Angebote des Männergesangvereins, des Oldtimer-Clubs, des Musikvereins, der Montagsstrahler, der Straussbuwe, der Palatia-Frauen, der Backstubb oder auch des Standes mit dem sinnigen Namen "Glühen vom Feinsten". Drumherum hatte der Ortsrat als Ausrichter ein buntes Programm gestrickt. Nach der Eröffnung am Samstag mit einem Gottesdienst nahm der Musikverein Limbach die musikalischen Geschicke in die Hand. Gestern waren es der Männergesangverein Limbach, auch mit seinen jüngsten Mitgliedern, und die Turmbläser, die für vorweihnachtliche Stimmung im Pfarrgarten der Kirche sorgten. Und natürlich hatte sich für den Abend der Nikolaus angekündigt.

Bis dahin galt es allerdings, einiges in die von Ortsvorsteher Heinz Grub beschworene, besondere Stimmung des Limbacher Weihnachtsmarktes zu investieren - das Wetter mit seiner Winterhärte verlangte einem schon etwas ab. Doch bei allerlei Leckerem in fester und natürlich flüssiger Form ließ sich an den Ständen gut aushalten.

Wer clever war, so wie der kleine Weihnachtsmarkt-Fan Emma, der packte sich gut ein und genoss das Treiben bei einem heißen Tee. thw