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Briten-Mutante dominiert im Saarpfalz-Kreis

Corona-Pandemie : Briten-Mutante dominiert im Saarpfalz-Kreis

Während saarlandweit die Corona-Infektionszahlen fallen, ist die Inzidenz im Saarpfalz-Kreis übers Wochenende angestiegen: Am Montag lag der Wert laut Robert-Koch-Institut bei 128. Übers Wochenende waren 36 neue Infektionen dazugekommen, dabei alleine 14 in St. Ingbert, zehn in Homburg, acht in Blieskastel.

Am Montag meldete das Gesundheitsamt nochmal neun neue Fälle, 372 Personen sind damit akut infiziert, weiter 22 im Krankenhaus.

Ist die Feststellung korrekt, dass immer wieder Hotspots auftauchen, die sich möglicherweise auf private Feiern zurückführen lassen? Die Pressestelle verneint. Sie erklärt, dass etwa am 9. Mai eine Homburger Familie mit zwei Personen, am 8. Mai eine St. Ingberter Familie mit drei Personen betroffen waren. Ansonsten handele es sich um Einzelfälle. Landrat Theophil Gallo (SPD): „Bei den Neuinfektionen vom Wochenende war keine stationäre Aufnahme zu verzeichnen. Zum Infektionsgeschehen aufgrund von Privatfeiern haben wir keine Hinweise. Grundsätzlich stellen wir fest, dass die Wochenendzahlen sich noch auf dem gleichen Niveau bewegen und hier leider kein Abwärtstrend aufgrund des Impffortschritts feststellbar ist.“ Die Infektionen verteilten sich wie folgt auf die Altersgruppen: U10 (4), U20 (4), U30 (1), U40 (6), U50 (4), U60 (4), U70 (1). Die Zahl der nachgewiesenen Mutanten hat sich seit dem 1. Mai von 753 auf 940 erhöht. Nach wie vor gibt es die britische (B1.117), afrikanische (B1.351) und britisch-afrikanische (B.1.525) Mutation. Am häufigsten vertreten ist die britische Variante. Grundsätzlich sei davon auszugehen, dass diese jetzt den Wildtyp repräsentiere.