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Bretonische Klänge auf dem Oktoberfest

Bretonische Klänge auf dem Oktoberfest

Homburg/La Baule. Fünf Jahre ist es jetzt her. Da reiste eine Delegation von der Saar nach La Baule und ließ sich von Homburgs Partnerstadt bezaubern

Homburg/La Baule. Fünf Jahre ist es jetzt her. Da reiste eine Delegation von der Saar nach La Baule und ließ sich von Homburgs Partnerstadt bezaubern. Die Homburger, unter anderem mit dem damaligen Bürgermeister Joachim Rippel und seinem Vorgänger Reiner Ulmcke, genossen dort die bretonische Gastfreundlichkeit, ließen sich unter der warmen Sonne das Nationalgetränke Cidre schmecken, erlebten live, was zuvor vielen nur auf Bildern geläufig war: die wunderbaren Sandstrände, das Meer, die Landschaft. Den 20. Geburtstag ihrer Jumelage feierten die Städte damals, heute können sie auf ein Vierteljahrhundert zurückblicken und sind sozusagen reif für die Silber-Hochzeit. Und damit dies auch würdig begangen werden kann, wird schon seit langem im Homburger Rathaus am Programm gearbeitet. Federführend dabei ist der Partnerschafts-Beauftragte Peter Rothgerber, sagt Stadt-Pressesprecher Jürgen Kruthoff. Und das, was er und sein Team da auf die Beine gestellt haben, macht richtig Lust auf die Feier. Bereits am Freitag, 16. Oktober, zur Eröffnung des Oktoberfestes reisen etwa 100 Gäste aus La Baule in zwei Bussen an. Zugleich wird eine kleine Gruppe aus dem thüringischen Ilmenau erwartet, dem Homburg seit 1989 freundschaftlich verbunden ist. Der eigentliche große Festakt ist für Samstag, 17. Oktober, angekündigt. Der Tag beginnt bereits am Morgen mit einer Stadtführung samt Brunch. Ab 14 Uhr präsentieren dann die Franzosen, wie ihre Heimat klingt. Die Gruppe War Roak zeigt Tänze in bretonischen Trachten, Volkslieder gibt es vom Chor Ar Vro Wenn zu hören. Abends wird dann eine Ausstellung im historischen Rathaus mit Dokumenten und Bildern zur Städtepartnerschaft eröffnet. Danach soll es in einem Umzug - beteiligt ist auch der Performance-Künstler Jochen Maas - mit ein bisschen Spektakel zum Saalbau gehen, wo der Festakt um 20 Uhr beginnt. Geplant ist neben Ansprachen ein Unterhaltungsprogramm, unter anderem mit den beiden bretonischen Gruppen, dem Stadtverband für Sport und der Stadtkapelle. Am Sonntag können sich die Gäste in kostenlosen Führungen Homburger Sehenswürdigkeiten anschauen, bevor bei einem Konzert in der Stadtkirche die Gruppe Abao und der Chor Ar fro Wenn und zum Abschluss noch einmal War Roak auf dem Marktplatz zu hören sind. Am Montag geht es für die französischen Gäste dann zurück in die etwa 900 Kilometer entfernte Heimat. Dabei nehmen sie hoffentlich ebenso schönen Erinnerungen mit wie vor fünf Jahren die Geburtstagsbesucher aus dem Saarland. Wer sich der Städtepartnerschaft besonders verbunden fühlt, der ist beim offiziellen Festakt im Saalbau willkommen. Wegen der begrenzten Anzahl von Plätzen sollte man sich aber anmelden per E-Mail: jan.emser@homburg.de

HintergrundZünftig soll es zugehen, wenn in Homburg vom 16. bis 18. Oktober das 33. Oktoberfest in der Innenstadt gefeiert wird. Die Programmschwerpunkte liegen auf dem Christian-Weber-Platz und dem Marktplatz. Dort wird am Freitag, 16. Oktober, 20 Uhr, das Festtreiben von OB Karlheinz Schöner eröffnet. Bereits um 19 Uhr spielen Duty Free. Zudem steigt hier am Sonntag, 18. Oktober, ein Tanzfestival. Auf dem Christian-Weber-Platz treten diverse Bands auf, unter anderem die Alternative-Rockband Cheeno und Elliot. Auch an die kleinen Besucher wurde gedacht - zum Beispiel mit dem Kinderland auf dem Ilmenauer Platz. Während des Festes locken ein Krammarkt und die Automeile. Am Sonntag sind die Geschäfte von 13 bis 18 Uhr geöffnet. ust