Bosch-Orchester: Bosch-Orchester will mit Musik wieder Gutes tun

Bosch-Orchester : Bosch-Orchester will mit Musik wieder Gutes tun

Auch dieses Jahr wird das Homburger Bosch-Orchester Konzerte für den guten Zweck geben. So etwa am 28. April in Waldmor.

(red) Das Bosch-Orchester Homburg, unter der Leitung von Volker Kaufmann, setzt auch in 2018 seine Konzertreihe fort. „Freude an der Musik und dabei Gutes tun“ – das ist das Motto des Orchesters der Robert Bosch GmbH Werk Homburg. Dem Zuruf des Organisators: „Haus der Jugend - Waldmohr“ kommen die Musiker des Homburger  Werkes gerne entgegen und werden ein Benefizkonzert zugunsten schwerstkranker Kinder in Waldmohr geben. Als begünstigte Familie wurde vom „Haus der Jugend  Waldmohr“ die Familie von Emilia Müller ausgewählt. Als musikalische Botschafter des Homburger Werkes werden die Musiker zugunsten einer Therapie für die vierjährige Emilia aus Waldmohr das Benefizkonzert geben, dass auf Initiative von Fontana Mario des Homburger Werkes gemeinsam mit dem Bosch-Orchester stattfindet, heißt es in der Pressemitteilung weiter.

Das Geld soll für eine Therapie verwendet werden, welche von der Krankenkasse nicht finanziert wird.

Die Musiker des Bosch-Orchesters Homburg spielen wie immer ohne Gage, unter der Voraussetzung, dass 100 Prozent der eingehenden Spenden weitergeleitet werden. Freuen Sie sich auf einen abwechslungsreichen musikalischen Blumenstrauß. Bekannt ist das Orchester für sein breites Repertoire: Von der konzertanten Ouvertüre über Evergreens, Swing vom Feinsten bis zu Melodien aus Film und Musical. Die Konzerte der Homburger Musiker sind für ihre Highlights bekannt.

Bei dem Konzert am Samstag, 28. April, 20 Uhr, in der Kulturhalle Waldmohr, werden die Musiker unterstützt durch ihre Sängerin Lisa Görlinger und den Sänger Achim Martin. Tanzmusik vom Tango über Cha-Cha zu schwungvollen Walzermelodien erwartet die Besucher.

Der Eintritt ist frei, um eine freiwillige Spende zugunsten einer Therapie für die vierjährige Emilia aus Waldmohr wird gebeten.

Emilia kam 2014 scheinbar gesund zur Welt. Per Zufall wurde am Tag ihrer Geburt ein Hirntumor festgestellt. Leider wuchs der Tumor so schnell, dass Emilia mit drei Wochen operiert werden musste. Dabei ging einfach alles schief, was schief laufen konnte. Durch die Hirnschädigungen hat die Vierjährige keine Idee, wie Bewegung funktioniert. Es ist ihr auch immer noch nicht möglich, sich zu drehen, zu krabbeln oder zu stehen/laufen – Tätigkeiten, die gerade für ihre weitere Entwicklung von elementarer Bedeutung wären. So sind alle Therapien bei ihr ein Wettlauf gegen die Zeit. Die wirksame Therapie ist eine neuro-stimulative Bewegungstherapie, welche die Neuroplastizität des verletzten Gehirns fördert und durch differenzierte Bewegungsmuster die Genesung ermöglicht. Emilia tut diese Therapie sehr gut und sie macht dadurch endlich kleine Fortschritte, heißt es in der Mitteilung abschließend.