Bis ins kleinste Detail perfekt organisiert

Homburg · Schüler stellen die „Mannlich meets . . .“-Konzerte auf die Beine – ein Erfolgsmodell.

Seit zwei Jahren finden die Konzerte in der Reihe Mannlich meets ..." statt, in der Künstler von Rock über Folk, Jazz bis Pop präsentiert werden. Einige der Schüler sind inzwischen schon "alte Hasen" in Sachen Veranstaltungsorganisation, wie Schulleiter Wolfram Peters nicht ohne Stolz beim Redaktionsgespräch berichtet. Stellvertretend für das Orga-Team sind Samira Scharley (9. Klasse) und Soeda Serol (10. Klasse) mitgekommen, die erzählen, was so alles im Vorfeld erledigt werden muss, bis dann am Konzertabend tatsächlich die ersten Töne erklingen: Von der Sponsorenwerbung über Plakate entwerfen, Pressearbeit, Stühle stellen bis hin zu Licht- und Tontechnik, die Schule verfügt inzwischen über ein ziemlich professionelles Equipment, so Peters. Letzteres, der Ton, ist gerade bei dem bevorstehenden Konzert eine echte Herausforderung wegen der vielen Instrumente und Stimmen, aber "Ro gibt sehr klare Anweisungen", sagt Samira, die sich auch gut vorstellen kann, später mal im Bereich Kulturmanagement/Veranstaltungsorganisation zu arbeiten. "Wir wissen, was wir zu tun haben", ist Soeda zuversichtlich. Für den Notfall ist mit Yannik Bauer auch ein versierter Tontechniker im Boot. Gebhardts Musik mögen beide übriges gerne, wie Soeda erzählt - auch, wenn die doch ein bisschen anders ist, als das, was sonst so im Radio läuft.

Als Unesco-Schule habe man den Auftrag, den Schülern auch Kultur nahezubringen, berichtet Peters. Mittlerweile hat sich die Reihe bei Musikinteressierten etabliert. "Wir wollen nicht nur die Schulgemeinschaft ansprechen, sondern ausdrücklich ein breites Publikum." Zwischen 60 und 300 Besuchern habe man gezählt bei den Veranstaltungen. Und ruck, zuck sind sie wieder mittendrin im Planen und Organisieren. Es geht um die Frage, wie der Flügel gestimmt werden soll ("440 oder 442 Hertz") auf dem Christian Pabst beim Konzert spielen wird und wo der am besten auf die Bühne hinpasst. "Am besten komm' ich gleich mit, dann können wir gucken", beschließt Ro, und dann machen sich die vier auf zur "Ortsbegehung", damit am Freitag auch alles perfekt ist.

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