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Beifall entschädigte für Nervosität

Beifall entschädigte für Nervosität

Homburg. Die Freude und der Spaß an der Musik standen im Vordergrund des Konzertes in der Aula der Homburger Musikschule. In der musikalischen Veranstaltungsreihe "Musik unter'm Dach" hatten junge, aber auch schön ältere Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, ein Musikstück vorzutragen

Homburg. Die Freude und der Spaß an der Musik standen im Vordergrund des Konzertes in der Aula der Homburger Musikschule. In der musikalischen Veranstaltungsreihe "Musik unter'm Dach" hatten junge, aber auch schön ältere Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, ein Musikstück vorzutragen. Unter dem Motto "Bühne frei!" konnten sie zeigen, was sie bei ihren jeweiligen Musiklehrern in der Musikschule in den vergangenen Monaten alles gelernt haben. Leider hatten sich nur ganz wenige Zuhörer in der Aula eingefunden. Doch die kleinen und großen Künstlerinnen und Künstler ließen sich davon nicht irritieren und vermittelten dem Publikum Spaß und Freude an der Musik und am Musizieren. "Wir sind alle ganz gespannt, wie fleißig unsere Schüler in den letzten Monaten geprobt haben", machte die die Leiterin der städtischen Musikschule, Carola Ulrich, neugierig auf das Musikprogramm. Unter der Leitung der Musiklehrer Ewgenija Dubinowskaja, Markus Lein, Valerian Helbling, Eduardo Camilo, Arno Wilhelm und Carola Ulrich boten die sieben Teilnehmer einen kleinen Ausschnitt aus ihrem Repertoire. Gespielt wurden Werke von Frédéric Chopin, Alexej Janschinow, Wolfgang Amadeus Mozart und Gioachino Rossini. Das Konzert sei für alle Schülerinnen und Schüler eine gute Gelegenheit, sich vor Publikum zu präsentieren und das musikalische Können zu zeigen, erklärte Carola Ulrich. Vor den Besuchern in der Aula der Musikschule -unter ihnen überwiegend Familienangehörige der Künstler- zeigten die Instrumentalisten das, was sie im Laufe des Jahres gelernt haben. Auch wenn der ein oder andere Ton wegen der Nervosität manchmal etwas daneben lag, der Beifall diente den Schülern der Musikschule als Ansporn, auch künftig zu üben und sich im Unterricht weiter zu entwickeln. Eröffnet wurde das Konzert von Naema Krampulz (Klavier) aus der Klasse von Eduardo Camilo mit Chopins Walzer in As-Dur. Beim Concertino im russischen Stil begleitete Friederike Reidenbach am Klavier Leonore Becker-Mohr (Violine). Mit Mozarts wunderbarer "Fantasie KV 397" präsentierte sich Max Schackmar als sensibler Pianist. Susanne Möcke (Gesang) sang gekonnt die Arie des Cherubin aus Mozarts "Die Hochzeit des Figaro". Souverän präsentierte die siebenjährige Chiara Ruprecht (Klavier) die bekannte Ouvertüre aus Rossinis Oper Wilhelm Tell. Den ersten Satz aus der Partita d-Moll von Bach hatte sich Berthold Neumcke für sein Vorspiel ausgesucht. Den Schlusspunkt setzte Marcel Treskanica (Gitarre). Mit Bachs "Bourrée" beendete der junge Gítarrist das letzte Konzert dieses Schulhalbjahres

Auf einen BlickDie Musikschule Homburg lädt am kommenden Mittwoch, 30. Juni, 18 Uhr, zu ihrer Sommerserenade in das Siebenpfeifferhaus ein. Mitwirkende der letzten musikalischen Veranstaltung vor der Sommerpause sind die Ensembles der Musikschule. Interessierte Musikfreunde sind zu diesem Konzert herzlich eingeladen. Weitere Informationen unter der Telefonnummer (0 68 41) 6 42 02 oder im Internet unter www.musikschule.homburg.de. re