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Beide haben saarländische Wurzeln

Beide haben saarländische Wurzeln

Homburg. Diese beiden Propheten gelten sehr wohl etwas in ihrem Vaterland: Der junge Cellovirtuose Julian Steckel und sein ebenso in aller Welt gefragter Klavierpartner Paul Rivinius. Beide Ausnahmekünstler gestalten das nächste Homburger Meisterkonzert am Donnerstag, 13. Dezember, ab 20 Uhr im Kulturzentrum Homburger Saalbau, und beide haben saarländische Wurzeln

Homburg. Diese beiden Propheten gelten sehr wohl etwas in ihrem Vaterland: Der junge Cellovirtuose Julian Steckel und sein ebenso in aller Welt gefragter Klavierpartner Paul Rivinius. Beide Ausnahmekünstler gestalten das nächste Homburger Meisterkonzert am Donnerstag, 13. Dezember, ab 20 Uhr im Kulturzentrum Homburger Saalbau, und beide haben saarländische Wurzeln.

Julian Steckel ist zwar in einer Musikerfamilie in Pirmasens aufgewachsen, doch sein Vater Helfried stammt aus Homburg, wo er in den 60er Jahren das nachmalige Homburger Sinfonieorchester gründete und viele Jahre auch leitete. Sohn Julian studierte in Saarbrücken bei Ulrich Voss und Gustav Rivinius, später bei Boris Pergamenschikow, Heinrich Schiff und Antje Weithaas. Nach seinem 1. Preis beim ARD-Musikwettbewerb in München standen ihm alle internationalen Konzertsäle offen, etwa in Wien, Budapest, Warschau, Kopenhagen oder London.

Mit gerade mal 28 Jahren wurde er 2011 einer der jüngsten deutschen Celloprofessoren an der Musikhochschule in Rostock. Wie sein Bruder Gustav Rivinius als 1. Preisträger im Moskauer Tschaikowsky-Wettberb so ist auch der Pianist Paul Rivinius vor allem als Kammermusikpartner in aller Welt unterwegs, in Japan und Amerika ebenso wie auf den namhaften Festivals in Europa. Zusammen mit dem Cellisten Johannes Moser wurde er vor fünf Jahren für die Einspielung von Cellosonaten u. a. von Schostakowitsch und Weinberg mit dem begehrten "Echo Klassik" ausgezeichnet.

Hochkarätig wie die beiden jungen Künstler ist auch ihr Vorspielprogramm. Es beginnt mit französischem Esprit in Cellosonaten von Claude Debussy, Henri Dutilleux und Francis Poulenc und wendet sich zuletzt der "Leipziger Romantik" zu in den Fantasiestücken op. 73 von Robert Schumann und in der wunderschönen späten Cellosonate Nr. 2 op. 58 von Felix Mendelssohn-Bartholdy.

Homburger Verkehrsverein und Kulturamt bieten das Konzert mit Julian Stecken und Paul Rivinius in der Abonnementsreihe an. Allen, die unseren "Propheten zu Hause im Vaterland" auch zujubeln wollen, steht der freie Vorverkauf ab sofort offen, unter anderem im Amt für Kultur und Tourismus im Rathaus, Am Forum, für Erwachsene 21,50 und 19,50 Euro, für Schwerbehinderte, Schüler und Studenten 16,50 und 14,50 Euro. red

Karten und Infos unter Telefon (0 68 41) 10 11 68 oder E-Mail: touristik@homburg.de.