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Bei der VHS geht es um die Frauen im Mittelalter

Bei der VHS geht es um die Frauen im Mittelalter

Auf die Frauen im Mittelalter geht die Hobbyhistorikerin Iwona Wiemer in ihrem nächsten Vortrag ein, den sie auf Einladung der Volkshochschule Homburg am kommenden Dienstag, 4. Oktober, hält. Das Mittelalter dauerte etwa 1000 Jahre. Der Begriff Mittelalter bezeichnet in der europäischen Geschichte die Epoche zwischen dem Ende der Antike und dem Beginn der Neuzeit (zirka sechstes bis 15. Jahrhundert). Sowohl der Beginn als auch das Ende des Mittelalters sind Gegenstand der wissenschaftlichen Diskussion und werden recht unterschiedlich angesetzt.

Die Misogynie, der Frauenhass, der seit der Antike die Frauen verfolgte, fing plötzlich zu schwanken. Denn die Jünger Jesu verbreiteten: "Der Mann und die Frau sind sich gleich." Dank der in den neuen Glauben übertretenden Frauen entstand dann das Christentum. Doch auch da wurden die Frauen als Untermenschen behandelt: "Die Frau ist schwächer als der Mann, sowohl psychisch als auch körperlich. Durch ihre Schwäche ist sie anfällig für Sünden. Die Frau ist schuld daran, dass der Mann sie sexuell begehrt, denn sie hat einen Zauber auf ihn geworfen." "Ist die Frau überhaupt ein Mensch?" - fragten sich die Männer. Als Hexen für die Unglücke der Menschheit verantwortlich, wurden sie massenhaft zum Tode auf dem Scheiterhaufen verurteilt. Auf all diese Dinge geht Wiemer in ihrem Vortrag ein. "Doch, dass wir heute da sind, wo wir sind, haben wir den Frauen zu verdanken", zieht die Homburgerin Iwona Wiemer als Fazit aus ihren Nachforschungen.

Der Vortrag findet am Dienstag, 4. Oktober, 18.30 Uhr, im VHS-Raum in der Hohenburgschule, Saal 3, statt.