Begeisterung für die Sache Jesu

Bruchhof-Sanddorf. Ein Genuss für Ohren und Seele wurde den zahlreichen Teilnehmern eines besonderen Abends in der Kirche Maria Hilf in Bruchhof geboten. Im Rahmen des monatlichen Kolping-Forums hatte die Kolpingfamilie Bruchhof-Sanddorf zu einem Liederabend zum Thema "Geistliche Lieder der Gegenwart" eingeladen

Bruchhof-Sanddorf. Ein Genuss für Ohren und Seele wurde den zahlreichen Teilnehmern eines besonderen Abends in der Kirche Maria Hilf in Bruchhof geboten. Im Rahmen des monatlichen Kolping-Forums hatte die Kolpingfamilie Bruchhof-Sanddorf zu einem Liederabend zum Thema "Geistliche Lieder der Gegenwart" eingeladen. Gestaltet wurde der Abend von der Gruppe Zwischentöne aus Homburg-Beeden unter der Leitung von Hans-Josef Daubaris.

Auftritt beim Kirchentag

Diese Gruppe wurde jüngst vor allem dadurch bekannt, dass sie aus vielen Gruppen aus ganz Deutschland ausgewählt wurde, einen offiziellen Gottesdienst beim Ökumenischen Kirchentag 2010 in München zu gestalten.

Nach einer Einführung in die Besonderheiten des neueren geistlichen Liedgutes, die zeitgeschichtlichen Hintergründe und die damit verbundene Erneuerung geistlichen und kirchlichen Lebens durch den Präses der Kolpingfamilie, Pastoralreferent Norbert Geis, gelang es dem Chor und den Musikanten schon beim Einstieg, die Teilnehmer zum Mitsingen zu bewegen. Vor allem mit einem Lied, das schon vielen bekannt war: "Die Sache Jesu braucht Begeisterte".

Mit den folgenden Liedern kam denn auch mehr und mehr eine begeisterte Stimmung auf. Mit kurzen Zwischentexten zu Entstehung, Autoren und Besonderheiten der jeweiligen Lieder, führte Martina Mair durch das reichhaltige Programm. Dazu gehörten sehr unterschiedliche Lieder, die alle ein sehr anspruchsvolles musikalisches Niveau erforderten und damit durchaus zur aktuellen Bereicherung des geistlichen Lebens beitragen können. Das zeigte sich auch daran, dass die Anwesenden immer wieder sich einerseits als Mitakteure, andererseits aber als besinnliche und meditierende Zuhörer erlebten; denn sowohl bei Texten als auch Melodien spürte man einen neuen Geist, der zum gegenwärtigen Lebensgefühl gut passt.

Kanon zum Abschluss

Groß war die Aufmerksamkeit vor allem bei den von Hans-Josef Daubaris selbst getexteten und komponierten Liedern. Zum Abschluss gelang es, mit allen Anwesenden einen Chor zu bilden: Vier Gruppen sangen den Kanon "Wenn einer alleine träumt, ist es nur ein Traum. Wenn viele gemeinsam träumen, so ist das der Beginn einer neuen Wirklichkeit. Träumt unsern Traum."

Die Gruppe Zwischentöne verabschiedete sich mit den Worten: "Unser Dank gilt allen, die heute mit uns gesungen, gebetet, Gemeinschaft und Glauben geteilt haben. Träumt unsern Traum!" Die Versammlung belohnte die Gruppe mit großem Beifall. Anschließend folgte eine lebhafte Begegnung mit angeregten Gesprächen im Haus Benedikt. red