Beeder Brünnchen im Blickpunkt

Beeden. Zahlreiche Beeder waren zu einer Informationsveranstaltung erschienen, zu der der Beeder Ortsvertrauensmann Gerhard Wagner eingeladen hatte, um über Beeder Themen zu berichten. Zu Beginn bedankte sich Gerhard Wagner bei der katholischen Pfarrgemeinde, dass auch in diesem Jahr die Veranstaltung auf ihrem Gelände am Remigiusheim stattfinden konnte

Beeden. Zahlreiche Beeder waren zu einer Informationsveranstaltung erschienen, zu der der Beeder Ortsvertrauensmann Gerhard Wagner eingeladen hatte, um über Beeder Themen zu berichten. Zu Beginn bedankte sich Gerhard Wagner bei der katholischen Pfarrgemeinde, dass auch in diesem Jahr die Veranstaltung auf ihrem Gelände am Remigiusheim stattfinden konnte. Er wies dabei auf die großen finanziellen Anstrengungen hin, die notwendig seien, um ein Pfarrheim in der heutigen Zeit noch betreiben zu können und überreichte einen Geldbetrag, der zur Deckung laufender Kosten dienen soll. Als Erstes berichtete Wagner über die Sozialwohnungen in der Pirminiusstraße, einem Beeder Sorgenkind, hier sei die Problematik auch bei der Stadtverwaltung bekannt. Man sei bemüht, die Belästigung der Bevölkerung so gering wie möglich zu halten. Dem stimmte auch der Beigeordnete Rüdiger Schneidewind zu, der ebenfalls an der Veranstaltung teilnahm. Zur Parksituation im Pirminiuspark sagten Wagner und Schneidewind, dass hier ein Plan ausgearbeitet werde, der zur Entschärfung beitragen solle, dass aber von allen Beteiligten Zugeständnisse notwendig seien, um die Parksituation in den Griff zu bekommen. Alle Betroffenen erhielten vor dessen Umsetzung Gelegenheit zur Einsicht- und Stellungnahme. Ein weiteres Thema war die geplante Solaranlage auf der Sporthalle, mit deren Bau jetzt begonnen werden könne, nachdem alle Fragen bezüglich der Statik der Sporthalle geklärt seien. Zur Restaurierung des Beeder Turms liefen zurzeit die Ausschreibungen, mit dem Beginn der Arbeiten sei noch in diesem Jahr zu rechnen. Das Naherholungsgebiet Beeder Brünnchen, ein weiteres Thema, müsse dringend saniert werden, besonders der Weiher in der Mitte der Anlage. In diesen sei über mehrere Jahrzehnte das Laub der umstehenden Bäume gefallen und habe sich auf dem Grund des recht flachen Weihers abgesetzt. An warmen Tagen sei der Sauerstoffgehalt des Wassers so gering, das die restlich noch darin lebenden Fische zum Atmen an die Oberfläche kommen würden. Zu der Sanierung gehöre aber auch der Rückschnitt der Bäume und Sträucher und die Instandsetzung der Gehwege. Diesen Ausführungen schloss sich eine interessante Diskussion an, die bei dem anschließenden gemütlichen Beisammensein mit Imbiss fortgesetzt wurde. red