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"Baudezernent der Burggemeinde" wechselt in die Pfalz

"Baudezernent der Burggemeinde" wechselt in die Pfalz

Kirkel-Neuhäusel. Nach zehnjähriger Tätigkeit hat Pfarrer Florian Geith seine Gemeinde in Kirkel-Neuhäusel verlassen und sein Amt als Landesjugendpfarrer der Evangelischen Kirche der Pfalz angetreten. Im Rahmen eines Gottesdienstes und des Gemeindefestes am Jochen-Klepper-Haus wurde der 46-Jährige am Sonntag von zahlreichen Gemeindemitgliedern verabschiedet

Kirkel-Neuhäusel. Nach zehnjähriger Tätigkeit hat Pfarrer Florian Geith seine Gemeinde in Kirkel-Neuhäusel verlassen und sein Amt als Landesjugendpfarrer der Evangelischen Kirche der Pfalz angetreten. Im Rahmen eines Gottesdienstes und des Gemeindefestes am Jochen-Klepper-Haus wurde der 46-Jährige am Sonntag von zahlreichen Gemeindemitgliedern verabschiedet."Was für ein Tag?", meinte der Vorsitzende des Presbyteriums und des Kirchenbauvereins, Karl-Friedrich Strohmaier. "Danke für zehn Jahre hervorragende Zusammenarbeit", wandte er sich an den langjährigen Weggefährten. Die Renovierung der Friedenskirche, der Aufbau des abgebrannten Kindergartens und des Containers, die Solaranlage auf dem Jochen-Klepper-Haus, die Renovierung der Orgel seien Maßnahmen gewesen, welche das Presbyterium und die Gemeinde zusammengeschweißt hätten, betonte Strohmaier. Darüber hinaus erinnerte er an viele Veranstaltungen, die Pfarrer Geith ins Leben gerufen hatte und nannte als Beispiele unter anderem die Nacht des Liedes, Konzerte, Lesungen sowie besondere Gottesdienstformen.

Als Abschiedsgeschenk überreichte er dem begeisterten Kletterer Geith im Namen des Presbyteriums eine Kletterausrüstung. Der eigens zur Verabschiedung Geiths zusammengestellte Chor des Presbyteriums gab mit seinem Überraschungsauftritt einen gesanglichen Rückblick auf zehn Jahre mit dem in Kirkel beliebten Pfarrer. So habe sich Geith in dieser Zeit wegen der vielen Baumaßnahmen zu einem "Baudezernenten der Burggemeinde" entwickelt. Er habe die Kirkeler Protestanten als "bodenständige Menschen" kennen gelernt, die "mit beiden Beinen im Leben stehen, manchmal stur, aber auch offen für alles", sprach Geith von einer gelungenen Zusammenarbeit in einer "sehr lebendigen Gemeinde".

Er lobte die qualitativ hochwertige Arbeit im Kindergarten, alle Gruppen, Kreise und Chöre, in denen viele Menschen Heimat gefunden hätten. Am meisten werde er "die Fröhlichkeit, die Albernheit und den ansteckenden Spaß" vermissen, meinte Geith. Daher sei es sein Wunsch, dass alle ihr Lachen und den Zusammenhalt behalten. "Es waren gute, lustige und vor allem bereichernde Jahre", betonte er.

Neben seiner Tätigkeit als Pfarrer in Kirkel engagierte sich Geith auch als Dekanatsjugendpfarrer im Kirchenbezirk Homburg.

 Pfarrer Florian Geith (Mitte) wurde vom Vorsitzenden des Presbyteriums, Karl-Friedrich Strohmaier (links), verabschiedet. Rechts Pfarrer Wilfried Bohn. Foto: Bernhard Reichhart
Pfarrer Florian Geith (Mitte) wurde vom Vorsitzenden des Presbyteriums, Karl-Friedrich Strohmaier (links), verabschiedet. Rechts Pfarrer Wilfried Bohn. Foto: Bernhard Reichhart

Der dreifache Familienvater studierte in Saarbrücken und Heidelberg evangelische Theologie. Für die musikalische Gestaltung des Gottesdienstes sorgten der Posaunenchor und der evangelische Kirchenchor. re