Barocke Strukturen prägen Homburg

Barocke Strukturen prägen Homburg

Homburg. Ein spannender Themenrundgang lädt am morgigen Samstag, 8. November, zu allerlei überraschenden Begegnungen ein: Wenn man in diesem Jahr den 375

Homburg. Ein spannender Themenrundgang lädt am morgigen Samstag, 8. November, zu allerlei überraschenden Begegnungen ein: Wenn man in diesem Jahr den 375. Geburtstag Sebastien Le Prestre de Vaubans (1633 - 1707) feiert, hat man auch in der Saarpfalz allen Grund, sich des genialen Baumeisters zu erinnern: Schließlich gilt er als Geburtshelfer des modernen Homburgs, prägt sein barocker Plan nach wie vor die Grundstruktur der heutigen Kreis- und Universitätsstadt. Darüber hinaus birgt das erstaunlich präsente Erbe Vaubans enorme touristische und kulturelle Chancen für die Region: Erst vor wenigen Monaten hat die Unesco seine wichtigsten Bauwerke in die Liste des Weltkulturerbes aufgenommen. Wo aber finden sich Spuren aus jener Zeit, als die nach Plänen Sebastien Le Prestre de Vaubans errichtete Großfestung Hombourg-la-Forteresse Hauptstadt der französischen Saarprovinz war? Was hat es mit dem Barock als Stunde Null der Saar-Pfalz-Region auf sich - und welche Rolle spielten hierbei der Sonnenkönig` Ludwig XIV., der türkische Großwesir Kara Mustafa und der Herzog von Marlborough? Antworten auf diese und viele weitere Fragen vermittelt der Themenrundgang "Auf Vaubans Spuren durch das barocke Homburg". Dabei lädt diese spannende Dialogführung einerseits dazu ein, ungewöhnliche und oftmals unbekannte Facetten einer scheinbar vertrauten Stadt zu entdecken sowie andererseits die europäische Großregion Saar-Lor-Lux-Rheinland-Pfalz mit anderen Augen zu sehen. red Der Rundgang "Auf Vaubans Spuren durch das barocke Homburg" findet morgen, Samstag, 8. November, statt. Treffpunkt ist um 14 Uhr der "Freiheitsbrunnen" in der Fußgängerzone (Ecke Eisenbahnstraße/Kaiserstraße). Kosten: fünf Euro pro Person.