Bäume werden künftig auch von Fremdfirmen gepflegt

Vergabeausschuss entschied einstimmig : Bäume werden künftig auch von Fremdfirmen gepflegt

Die Stadt Homburg hat wie erwartet dafür votiert, Teile ihrer Baumbewirtschaftung (zusätzlich zu den Arbeiten, die der Baubetriebshof leistet) für 2020 bis 2022 als jährlichen Vertrag mit zweimaliger jährlicher optionaler Verlängerung auszulagern.

Der Ständige Vergabeausschuss votierte einstimmig dafür, dass diese Arbeiten in einem Rahmenvertrag an Dritte vergeben werden sollen. Das teilt die Stadt auf Anfrage mit. Dies soll im Rahmen einer öffentlichen Ausschreibung an zwei Firmen geschehen, um insbesondere anfallende Arbeitsspitzen, etwa bei Stürmen oder dem Befall mit dem Eichenprozessionsspinner bewältigen zu können. Der Auftragswert beläuft sich auf 75 000 Euro. Das entspreche in etwa der Höhe der bisherigen Einzelvergaben. Der Schritt war nötig geworden, nachdem der Baubetriebshof nur noch knapp die Hälfte der Baumpflegeaufträge pro Jahr fristgerecht abarbeiten konnte. Die Stadt müsste bei Unfällen mit Beteiligung der nicht-gepflegten Bäume haften (wir berichteten).

Wie der Ausschuss ebenfalls entschied, wird der zum Jahresende auslaufende Vertrag zur Grünschnitt-Entsorgung öffentlich neu ausgeschrieben. Dieser beinhaltet die Bereitstellung eines vom Bieter zu betreibenden Grünschnitt-Sammelplatzes sowie die Gestellung von Containern und den Transport des von Privat an den dezentralen Sammelstellen gesammelten Grünschnitts an eine zentrale Sammelstelle vom 1. März 2020 bis 31. Dezember 2020. Auch dieser Vertrag kann sich jeweils um ein Jahr verlängern.

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