Ausstellung zur Reichspogromnacht ab 29. Oktober im Homburger Rathaus

Schlimme Zeit : Ausstellung zur Pogromnacht

Am 9. November 1938 fanden im Saarland an 30 Orten Ausschreitungen gegen die jüdische Bevölkerung statt, auch in Homburg gab es massive Angriffe. Neben der Verwüstung der Synagoge und eines Geschäftshauses, wurden auch einige private Wohnungen jüdischer Bürger zerstört.

Zusätzlich zur jährlichen Gedenkveranstaltung, welche am Dienstag, 12. November, stattfindet, gibt es dieses Jahr die Ausstellung „Reichsprogromnacht – Was geschah am 9.11.1938 im Saarland?“ in Homburg. Sie wird vom Adolf-Bender-Zentrum zur Verfügung gestellt und kann ab 29. Oktober bis 22. November zu den üblichen Öffnungszeiten im Foyer des Rathauses besichtigt werden. Neben einem Kurzüberblick über die Geschehnisse im Saarland informiert die Ausstellung außerdem mit 30 Aufstellern detailliert über Angriffe und Verwüstungen in den verschiedenen Ortschaften. Es wird unter anderem aufgezeigt, wie Synagogen beschädigt und jüdische Friedhöfe geschändet wurden. Um auch in der heutigen Zeit für das Thema zu sensibilisieren, gibt es zudem noch Informationen zum Antisemitismus.