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Aus altem Campinganhänger wurde ein Verkaufsstand

Aus altem Campinganhänger wurde ein Verkaufsstand

Kirkel. Dass helfen richtig Spaß machen kann, bewiesen die Pächter Campingfreunde vom Caravanplatz Mühlenweiher in Kirkel. Vor kurzem überreichten sie wertvolle Sachspenden im Wert von 2500 Euro an die Elterninitiative krebskranker Kinder im Saarland

Kirkel. Dass helfen richtig Spaß machen kann, bewiesen die Pächter Campingfreunde vom Caravanplatz Mühlenweiher in Kirkel. Vor kurzem überreichten sie wertvolle Sachspenden im Wert von 2500 Euro an die Elterninitiative krebskranker Kinder im Saarland.Diesen stattlichen Betrag erwirtschafteten die Campingfreunde und das Wirtepaar Markus Neumann und Sandra Adler vom Caravanplatz und Restaurant Mühlenweiher bei ihrem in 2011 zum ersten Mal veranstalteten Weihnachtsmarkt. Da wurde gebastelt und gewerkelt, geschmückt und dekoriert, viele Kuchen wurden gebacken. Ein alter Campinganhänger wurde zum Verkaufsstand um- und ausgebaut. Weit über 400 Tombolapreise, vom Großbild-TV über Mountain-Bike bis hin zu Luxus-Campingstühlen erfreuten die glücklichen Gewinner.

"Die Dauercamper haben viele Stunden in die Vorbereitung des Marktes gesteckt, die Gemeinde Kirkel, insbesondere der Immobilien und Freizeitbetrieb hat uns im Weiteren unterstützt. Die Kirkeler Bürger haben unseren Weihnachtsmarkt super gut angenommen", erläuterte Markus Neumann die Grundsteine des Erfolges. Als alle Lose verkauft und die Tombola "abgeräumt" war, steckten die Markt-Gäste ihre Euros in den urigen Camping-VW-Bulli. "Das motiviert natürlich zum Weitermachen", freute sich "Paul" alias Markus Neumann. Allen Spendern der Tombolapreise, Gönnern, Helfern und Besuchern galt ein Dankeschön.

"Wir sind nicht nur über Geldspenden, sondern genau so über Sachspenden sehr glücklich", erläuterte Maria Hippler, Spendenbeauftragte für die Elterninitiative und Kinderkrankenschwester für die häusliche Betreuung der Patienten und ihren Familien. "Wenn ein Kind oder Jugendlicher an Krebs erkrankt, ist die ganze Familie krank", so Hippler, "auf die Familien und ihrem gesamten Umfeld kommen teilweise große Probleme zu. Meine Arbeitsstelle, sowie die Eltern- und Geschwisterwohnung an den Unikliniken und das Spielzimmer "Villa Kunterbunt" auf der onkologischen Kinderstation mit zuständigen Erzieherinnen, mehrere weitere Projekte, die in der Akutphase der Erkrankung sowie in der schwierigen Nachsorge greifen - alles, was über die Akutkrankenhausversorgung der krebskranken Kinder auf Station hinausgeht, wird von der Elterninitiative getragen." red

Für weitere Fragen ist in der Kontaktstelle der Elterninitiative, Büro Homburg, tagsüber Ulrike Becker unter Telefon (0 68 41) 1 62 74 78 und E-Mail info@kinderkrebshilfe-saar.de erreichbar.