Aufräumaktion Picobello ein glänzender Erfolg

Aufräumaktion Picobello ein glänzender Erfolg

Homburg. Kindergärten, Schulklassen, Gruppen sowie Einzelpersonen haben am Freitag mit ihren Aufräumaktionen dazu beigetragen, ihre Stadt ein bisschen sauberer zu machen. Bei der landesweiten Frühjahrsputz-Aktion "Saarland Picobello" in Verbindung mit dem Projekt "Saubere Stadt" wurde in den beteiligten Homburger Stadtteilen wieder illegal abgeladener Müll gesammelt

Homburg. Kindergärten, Schulklassen, Gruppen sowie Einzelpersonen haben am Freitag mit ihren Aufräumaktionen dazu beigetragen, ihre Stadt ein bisschen sauberer zu machen. Bei der landesweiten Frühjahrsputz-Aktion "Saarland Picobello" in Verbindung mit dem Projekt "Saubere Stadt" wurde in den beteiligten Homburger Stadtteilen wieder illegal abgeladener Müll gesammelt. Die Städte und die Landesregierung hatten an diesem Wochenende dazu aufgerufen, mit kreativen Ideen und vielfältigen Maßnahmen dazu beizutragen, dass Stadt und Land sauberer werden. So hatten sich die Vorschulkinder des Albert-Schweitzer-Kinderhauses in Erbach schon im Vorfeld mit dem Thema Vermüllung der Umwelt auseinander gesetzt. Ziel sei es, die Kinder schon früh für Müllvermeidung und Umweltbewusstsein zu sensibilisieren, erzählte die Leiterin des Kinderhauses, Barbara Ahl. Insgesamt 17 Jungen und Mädchen machten sich bei Sonnenschein, aber kaltem Wind unter ihrer Führung auf den Weg, um gut zwei Stunden lang die weitere Umgebung rund um den Kindergarten zu säubern. "Ich habe ganz viele Glasflaschen und Plastik gefunden", erzählte der sechsjährige Maximilian. Rund ums Haus der Begegnung, um die Schule und im Berliner Wohnpark waren insgesamt 45 Schülerinnen und Schüler aus der Siebenpfeifferschule unterwegs. Auch sie wurden fündig, was Sofakissen, Flaschen, Glühbirnen und Autoreifen verdeutlichten. Prall gefüllt waren auch die blauen Säcke, welche auf dem Schulhof der Luitpoldschule lagen. Schülerinnen und Schüler der dritten Klassen hatten auf dem Wiesen- und Bachgelände zwischen Schulgebäude und Haus der Begegnung ganze Arbeit geleistet. Kofferraumabdeckungen, Eisenteile, Rohre, Dosen und Glas- und Plastikflaschen wurden bei diesem Frühjahrsputz zu Tage gefördert. "Ich habe einen Fußball gefunden", strahlte Drittklässler Justus. "Und ich sogar eine Computerfestplatte", fügte sein Klassenkamerad Tobias hinzu. Ebenfalls sehr aktiv zeigten sich gestern die Sechstklässler der Erweiterten Realschule II. Ausgestattet mit Sicherheitswesten und Handschuhen räumten sie unter Leitung von Klassenlehrerin Martina La Roche das Umfeld der Schule auf und fanden neben dem üblichen Papier-, Dosen- und Flaschenmüll auch eine kaputte Gitarre. Bedauert wurde, dass in diesem Jahr keine Greifzangen zur Verfügung gestellt wurden. Auch die kleinen Mülleimer, welche es in den vergangenen Jahren als kleine Belohnung für die kleinen Umweltschützer immer gegeben hatte, gab es in diesem Jahr nicht. re