Auf den Spuren des Baumeisters Sundahl

Homburg. Zum 250. Todestag des schwedischen Baumeisters Jonas Erikson Sundahl, der von 1678 bis 1762 lebte, organisiert die Saarpfalz-Touristik zwei Fahrten, die zu den barocken Bauwerken des Baumeisters führen. Unter dem Motto "Auf Jonas Erikson Sundahls Spuren zwischen Saar und Pfalz" wird eine Halbtagesfahrt am Samstag, 29. September, veranstaltet

Homburg. Zum 250. Todestag des schwedischen Baumeisters Jonas Erikson Sundahl, der von 1678 bis 1762 lebte, organisiert die Saarpfalz-Touristik zwei Fahrten, die zu den barocken Bauwerken des Baumeisters führen. Unter dem Motto "Auf Jonas Erikson Sundahls Spuren zwischen Saar und Pfalz" wird eine Halbtagesfahrt am Samstag, 29. September, veranstaltet.Die Halbtagesfahrt durch den Saarpfalz-Kreis erschließt die barocken Gebäude des Baumeisters. Unter anderem stehen das Jagdschloss Gustavsburg in Jägersburg mit der dazugehörigen Hubertuskapelle sowie Burg- und Schlossmuseum mit der "Wittelsbacher Galerie" und das Edelhaus in Schwarzenacker, dem heutigen Sitz des Römermuseums, auf dem Programm.

In Zweibrücken findet der Nachmittag mit einem Stadtspaziergang, einem Besuch der Sundahl-Ausstellung im Zweibrücker Stadtmuseum und der Fasanerie seinen Abschluss.

Die Halbtagesfahrt startet um 14 Uhr in Homburg-Jägersburg. Der Treffpunkt ist im Innenhof der Gustavsburg in der Höcher Straße. Die Fahrt kostet 23 Euro inklusive Bustransfer, Führungen und Eintritten. Die zweite Fahrt, die Sundahl gewidmet ist, steht unter dem Motto: "Als Schweden in Deutschland lag - Auf den Spuren Jonas Erikson Sundahls und der Zweibrücker Herzöge zwischen Saar, Pfalz und Elsass." Diesmal handelt es sich um eine Ganztagesfahrt am Dienstag, 23. Oktober.

Der Ausflug führt zuerst nach Zweibrücken, wo man nach einem Stadtspaziergang anschließend die Sundahl-Ausstellung im Zweibrücker Stadtmuseum besichtigen wird. Über Bad Bergzabern, dort steht unter anderem das von Sundahl erbaute Schloss, in dem einst die Herzöge aus Pfalz-Zweibrücken residierten, geht die Fahrt im Anschluss weiter ins Elsass und über Wissembourg zum Weindorf Cleebourg in die "Schwedendörfer". Wer Interesse hat, auf Sundahls barocken Spuren zu wandeln: Die Tagesfahrt startet um acht Uhr in Blieskastel, dann folgen weitere Abfahrtsorte wie 8.30 Uhr in Bexbach, 8.45 Uhr in Homburg, 8.50 Uhr in Limbach, 9 Uhr in Kirkel und 9.30 Uhr in St. Ingbert. Die Teilnahme kostet 35 Euro inklusive Bustransfer, Führungen und Eintritten. red

Anmeldung ist möglich bei der Saarpfalz-Touristik,

Tel. (0 68 41) 1 04 - 71 74.

Auf einen Blick

Jonas Erikson Sundahl wurde 1678 in Oden im schwedischen Wärmelandstal als Sohn eines Schiffskapitäns geboren. Bereits im Alter von elf Jahren ist Sundahl 1689 als Student der Universität Uppsala verzeichnet. Als Karl XII. aus dem Haus Pfalz-Zweibrücken schwedischer König war, brachte sein Statthalter Gabriel Oxenstierna Sundahl 1702 ins pfälzische Herzogtum mit. Sundahl arbeitete über 50 Jahre an leitender Stelle der herzoglichen Bauverwaltung. red

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