Arzneimittel auf dem Prüfstand

Der zweite saarländische Pharmadialog führte Gesundheitsministerin Bachmann zu Phast in Homburg. Man nehme Arzneimittel-Überprüfungen sehr ernst. Sie dienten auch dem Schutz der Verbraucher vor Fälschungen.

Im Rahmen des zweiten saarländischen Pharmadialogs zum Thema "Die Rolle der öffentlichen und privaten Arzneimittelsicherheit" waren die saarländische Gesundheitsministerin Monika Bachmann und der Geschäftsführer der Gesundheitsregion Saar, Winfried Nimmesgern, bei der Firma Phast, Gesellschaft für Pharmazeutische Qualitätsstandards, in Homburg zu Gast.

Die Überprüfung der Arzneimittel sei "eine ganz wichtige Aufgabe, die wir in unserem Hause sehr ernst nehmen", betonte die Ministerin. Sie diene nicht nur der Arzneimittelsicherheit, sondern auch dem Schutz der Verbraucher vor Fälschungen, fügte sie hinzu. Nimmesgern wies auf die Gründung des heute annähernd 120 Mitglieder zählenden Vereins Gesundheitsregion Saar vor neun Jahren hin. Gemeinsam mit dem Vorsitzendem Werner Schreiber sei es Ziel gewesen, "im Gesundheitswesen aktiver zu werden". Zu Beginn der Veranstaltung stellte Konrad Horn, Geschäftsführer des Instituts für pharmazeutische und angewandte Analytik (InphA), die Arbeit des medizinischen Kontrollinstituts aus Bremen vor. Man führe die Überwachung amtlicher Untersuchungen von Arzneimittelproben durch, so neben Bremen, Hamburg, Schleswig-Holstein, Hessen und Niedersachsen auch für das Saarland. Aufgabe sei eine unabhängige Prüfung der von den Behörden entnommenen Arzneimittelproben, analytische Sachverständige bei Inspektionen der Überwachungsbehörden zur Verfügung zu stellen oder Schulungen durchzuführen, so Horn.

Phast-Geschäftsführer Johannes Krämer stellte den Teilnehmern das mehr als 300 Mitarbeiter zählende Unternehmen vor. Es sei eines der weltweit führenden Dienstleistungsunternehmen im Bereich der Qualität pharmazeutischer Produkte für die forschende internationale Pharmaindustrie. Darüber hinaus erbringe die Firma Dienstleistungen im Bereich der modernen Arzneimittelentwicklung und Herstellung von Klinikmustern.

Das Unternehmen ist an den Standorten Homburg , Konstanz, Sulz (Schweiz) und Robion (Frankreich) präsent.