1. Saarland
  2. Saarpfalz-Kreis
  3. Homburg

Arbeitsmarktzahlen in der Region Homburg im Februar

Arbeitsmarkt in Homburg : Arbeitslosenzahl im Kreis bleibt fast gleich

3825 Männer und Frauen waren im Februar in der Saarpfalz als arbeitslos gemeldet. Das sind neun Personen weniger als im Vormonat.

Die Agentur für Arbeit Saarland zählte im Februar 3825 Arbeitslose im Saarpfalz-Kreis. Die Zahl der arbeitslosen Frauen und Männer sank gegenüber dem Vormonat um neun. Im Vergleich zum Vorjahresmonat waren bei der Agentur für Arbeit und dem Jobcenter 123 beziehungsweise 3,1 Prozent weniger Arbeitslose gemeldet. Die Arbeitslosenquote lag bei 5,0 Prozent, damit genauso hoch wie im Vormonat und 0,1 Prozentpunkte unter dem Wert des Vorjahres.

In der Geschäftsstelle Homburg (Bexbach, Homburg, Kirkel) waren im Februar 2820 Arbeitslose gemeldet (minus 111 zum Vorjahr). Die Arbeitslosenquote liegt bei 4,9 Prozent. Die Geschäftsstelle St. Ingbert meldet 1005 Arbeitslose (minus zwölf zum Vorjahr), die Arbeitslosenquote liegt hier bei 5,2 Prozent.

„Wie stark sich neben den saisonalen Einflüssen die konjunkturellen Effekte auf den Arbeitsmarkt nie-derschlagen, wird sich im Frühjahr zeigen. Kann die Durchgangsarbeitslosigkeit nicht wieder im glei-chen Maße wie in den Vorjahren abgebaut werden, sind dies Zeichen einer konjunkturellen Eintrübung“, bilanziert Jürgen Haßdenteufel, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Saarland. Arbeitsuchenden, aber auch Unternehmen, bei denen es Phasen leerer Auftragsbücher gibt, empfiehlt er, diese Pausen gezielt für die berufliche Weiterbildung zu nutzen. Haßdenteufel ermuntert die Unternehmen: „Nutzen Sie auch die Qualifizierung von bereits bei Ihnen beschäftigten Arbeitnehmern, um Ihren Fachkräftebedarfen zu begegnen. Arbeitsagentur und Jobcenter können dazu finanzielle Hilfen bieten.“ Arbeitslosen und von Arbeitslosigkeit bedrohten Menschen rät er: „Verwirklichen Sie sich beruflich. Die Erlangung eines Berufsabschlusses oder ein Update der vorhandenen Qualifikation öffnet Türen am Arbeitsmarkt. Das lohnt sich auch für Menschen über 50, denn es liegen noch einige Jahre Erwerbstätigkeit vor ihnen, die es sinnvoll auszufüllen gilt.“

Die Unterbeschäftigung, die auch Personen erfasst, die an entlastenden arbeitsmarktpolitischen Maß-nahmen teilnahmen oder aus anderen Gründen nicht mehr als Arbeitslose gezählt wurden, lag im Feb-ruar bei 5526. Das waren 269 oder 4,6 Prozent weniger als ein Jahr zuvor. Der Anteil der Arbeitslosen an der Unterbeschäftigung betrug 69,2 Prozent. Der Arbeitsmarkt wurde durch arbeits-marktpolitische Maßnahmen um weniger als ein Drittel entlastet.

Bei der Agentur für Arbeit ist die Zahl der Arbeitslosen im Vergleich zum Vormonat um 32 auf 1688 gesunken, zwei weniger als vor einem Jahr. Bei den Jüngeren unter 25 Jahren stieg die Arbeitslosigkeit um 18 auf 169 im Vergleich zum Vormonat und um 19 im Vergleich zum Vorjahr. Die Zahl der Arbeitslosen in der Altersgruppe 50plus lag bei 826. Sie hat sich gegenüber dem Vormonat um 35 und gegenüber dem Vorjahr um 56 verringert. Beim Jobcenter im Saarpfalz-Kreis waren im Februar 2137 Frauen und Männer arbeitslos gemeldet, 23 mehr als im Januar. Damit lag die Zahl der Arbeitslosen um 121 unter dem Vorjahreswert.

Arbeitsmarktzahlen in der Region Homburg im Februar
Foto: SZ/Müller, Astrid

Im Februar wurden 350 Stellen zur Besetzung gemeldet, 126 mehr als im Vormonat und 29 weniger als vor einem Jahr. Seit Jahresbeginn wurden 574 offene Stellen gemeldet, 87 weniger als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum (minus 13,2 Prozent). Aktuell stehen 1304 freie Jobs zur Besetzung zur Verfügung. Die meisten Stellenangebote wurden in der Zeitarbeit, im Gesundheits- und Sozialwesen und im freiberuflichen/wissenschaftlichen/technischen Dienstleistungsbereich gemeldet. Auch im Baugewerbe, im Handel, im Verarbeitenden Gewerbe sowie im Bereich Information und Kommunikation bestanden gute Beschäftigungsmöglichkeiten, heißt es in dem Bericht.