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Am Wochenende beginnt auf dem Marktplatz in Homburg der Musiksommer

Mit Jazzfrühschoppen und Querbeat : Musiksommer auf dem Marktplatz beginnt am Wochenende

(red) Der Mai neigt sich schon fast wieder dem Ende zu, da gibt es einen besonderen musikalischen Auftakt: An diesem Wochenende 24. und 25. Mai startet nämlich der Musiksommer auf Homburgs historischem Marktplatz.

Bis in den September hinein stehen hier diverse Gruppen auf der Bühne. Wie immer ist der Musiksommer zweigeteilt, am Freitagabend, 19 bis 22 Uhr, bei Querbeat wird gemischt. Mal ist dann Funk zu hören, mal sind es Schlager, mal werden Westernhagen-Songs aufgegriffen, mal wird Musik aus der Karibik serviert. Der Samstagvormittag, elf bis 14 Uhr, ist dann für Jazz reserviert. Auch hier ist das Spektrum wie gewohnt groß, es kommen Gruppen, die hier schon mal auf der Bühne standen, aber auch solche, die neu in Homburg sind.

 Eingeschaukelt werden die Jazzfrühschoppen an diesem Samstag, 25. Mai, von der Tuxedo-Swing-Bigband, eine Gruppe aus dem Saarland mit vielen Profimusikern. Mit ihrem Namen – „Tuxedo“ bedeutet Smoking – möchte die Band auf die große Tradition klassischer Bigbands erinnern. Und wer kennt sie nicht, die großen Sänger und Bandleader der Swing-Ära: Duke Ellington, Count Basie, Glenn Miller, Benny Goodman, Frank Sinatra, Ella Fitzgerald, um nur einige zu nennen. Genau dieser Swing-Ära hat sich die Formation unter der Leitung von Jürgen Balzer verschrieben.

Aber nicht nur der Swing steht auf dem Programm, serviert werden neben Latin-, Rock- und Funk-Titeln auch Original-Interpretationen von ,Satchmo‘ Louis Armstrong sowie der Trompeten-Legende Maynard Ferguson.

Am Freitagabend, 24. Mai, ist es an der Formation „The London Paladium“, mit ihrer Marvin-Gaye-Show für einen würdigen Start der Querbeat-Reihe zu sorgen. Marvin Gaye gilt als einer der größten Soulsänger und als Erfinder des R&B. Unvergessen sind zahlreiche Welthits wie zum Beispiel „What’s going on“, „Ain’t no mountain high enough“, „Lets get it on“, „Trouble men“, „Mercy, mercy, mercy“. Seine Musik lebt bis heute weiter. Dafür sorgt Cosmo Klein. Der Berliner Sänger bringt ein Konzert aus London wieder live auf die Bühne. Zusammen mit einer hochkarätig besetzten Band verneigt er sich damit vor dem Großmeister.