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Am Samstag gab es Grund genug zu feiernFür manche ist die Zukunft klar, die meisten überlegen noch

Am Samstag gab es Grund genug zu feiernFür manche ist die Zukunft klar, die meisten überlegen noch

Homburg. Die Abitur-Durchschnittsnote lag in diesem Schuljahrgang bei ausgezeichneten 2,23. "Ein tolles Ergebnis" freuten sich auch Schulelternsprecherin Milli Dell-Euler und der stellvertretende Schulleiter Harald Hauswiesner am Rande der Abiturfeier

Homburg. Die Abitur-Durchschnittsnote lag in diesem Schuljahrgang bei ausgezeichneten 2,23. "Ein tolles Ergebnis" freuten sich auch Schulelternsprecherin Milli Dell-Euler und der stellvertretende Schulleiter Harald Hauswiesner am Rande der Abiturfeier. Im Moment sei es wohl so, dass sich alle noch in dem Wohlgefühl badeten, einen bedeutenden Schritt ins Leben getan zu haben, meinte Schulleiter Wolfram Peters. Viele wüssten schon, wie es weiter gehe, andere brauchten noch Bedenkzeit. In seinem mathematisch angehauchten Power-Point-Vortrag gab er den Abiturienten am Beispiel von Zahlenstrahl und eines Apfelmännchens, auch Mandelbrodt-Menge genannt, einige Gedanken mit auf den Weg. "Lasst in Eurem Leben für Euch ungewöhnliche Perspektiven zu, versucht, andere Standpunkte zu verstehen". Er riet den Ex-Schülern, genau hinzusehen, wo ihr Platz sein könne. "Traut Euch und riskiert auch mal etwas, um in die schönen Ecken zu kommen". Darüber sollten sie die Augenblicke genießen, ihre Flügel anziehen und sich nicht entmutigen lassen. Wolfram Peters forderte die Abiturienten auf, ihre Abiturbildung als Aufforderung zu nehmen, vorurteilsfrei, offen und intelligent durchs Leben zu gehen. Er gab ihnen auch seine drei Schlüsselwörter Respekt, Vertrauen und Engagement mit auf den Weg. "Sucht und findet Eure Schlüssel und erschließt Euch die Welt". Die besten Wünsche für die Abiturienten, aber auch Dank an die Eltern und Lehrer gab es von Schulelternsprecherin Milli Dell-Euler. Der Abschied von den Schülern bedeute aber auch Abschied von Eltern, von helfenden Händen, die sich in den vergangenen Jahren in der Schule engagiert hätten, betonte die Schulelternsprecherin mit etwas Wehmut. In ihrer Rede ging Uta Elisabeth Neumüller auf das interkulturelle Lernen ein, in dessen Mittelpunkt die beiden Sprachen Englisch und Französisch stehen. Das Ende der schulischen Laufbahn sei jetzt erreicht, erklärten die beiden Schüler Askin und Frank in ihrer Abiturrede. Die Abizeit sei "die gigantischste Achterbahn" gewesen, so Askin. Das Abitur gleiche der Fußballweltmeisterschaft. Man brauche Zeit, um topfit zu sein, Motivation und langes Training mit Hausaufgaben und Lernen und Lehrer als Trainer. Denn, so die junge Abiturientin Askin, "ohne Fleiß kein Preis". Auf humorvolle Art ließ Abiturient Frank in Reimform besondere Vorkommnisse des Abiturjahrgangs Revue passieren. Für ihre Abschlussfeier hatten sich die Zwölftklässler ein fröhliches Rahmenprogramm einfallen lassen. So läuteten Miriam, Michelle und Debbie mit einem Tanz die Abiturfeier ein. Darüber hinaus sorgten Solistin Jacqueline Collisi am Klavier, das Duett Ute (Gesang) und Herman (Klavier), Solistin Svenja sowie die Abiband für eine tolle Stimmung in der voll besetzten Aula. Mit einem abschließenden gemeinsamen Umtrunk feierten die frisch gebackenen Abiturienten gemeinsam mit Eltern und Lehrern bei sommerlich warmen Temperaturen unter den schattigen Bäumen des Schulgeländes ihre bestandene Reifeprüfung.Abiturienten 2010 am Christian von Mannlich Gymnasium Homburg: Muhammad Amro, Gries (-); Anastasiya Anisimova, Homburg (-); Ute Aukschun, Bexbach (Medizin); Julia Bartl, Bechhofen (-); Svenja Becker, Waldmohr (Tourismus Managment); Michelle Berger, Bechhofen (-); Laua-Ann Blatt, Bexbach (-); Jacqueline Collisi, Homburg (Medizin); Michelle De Bourge, Lambsborn (Medizin); Jasmin Dlugosch, Bexbach (-); Lisa-Marie Eisel, Homburg (-); Miriam Engel, Homburg (-); Frank Fauß, Gries (-); Jan Flaccus, Bexbach (-); Laura Fouquet, Lambsborn (-); Martin Gerlich, Homburg; Sebastian Greco, Bexbach (Maschinenbauer); Ulrike Gudd, Homburg (-); Nicole Guzicki, Homburg (-); Josefine Handrack, Bexbach (Biophysik); Julia Heinrich, Hütschenhausen (Informatik); Stephanie Kaiser, Schönenberg-Kübelberg (-); Askin-Cangül Kaya, Homburg (-); Carola Kirsch, Homburg (Kinderkrankenschwester); Constanze Kocher, Homburg (-); Milena Kühn, Homburg (-); Julia Lang, Schönenberg-Kübelberg (-); Nikoleta Liberi, Homburg (IT-Systemkauffrau); Jan Peter Lipp, Homburg (Medizin); Annika Mayer, Homburg (Lehrerin); Maximilian Menger, Homburg (Arzt); Manuela Moritz, Schönenberg-Kübelberg (Personalmanagment); Hamed Mousa Kazemi, Homburg (Wirtschaftsingenieur); René Müller, Homburg (-); Tatjana Murer, Homburg (Studium für Lehramt); Tobias Nieder, Bexbach (-); Miriam Niewald, Bechhofen (-); Martin Panylo, Homburg (Wirtschaftsingenieur); Laurine Peifer, Dittweiler (Grundschullehrerin); Laura Poslon, Homburg (Lehrerin); Anna Roth-Plettenberg, Kirkel (Hotelmanagerin); Artur Ruder,Homburg (Chemiker); Johannes Schäfer, Kirkel (-); André Scherer, Homburg (MTLA); Philip Scherer, Kirkel (Exobiologe); Marcel Scheurer, Gries (Gymnasial-Lehrer); Marc Schickhaus, Homburg (-); Lara Schindler, Homburg (Psychologin); Janning Schmidt (Schönenberg-Kübelberg); Beate Schmitt, Blieskastel (Humanbiologin); Johannes Schnur, Waldmohr (-); Jana Schreiner, Homburg (Studium Sportwissenschaften); Kristina Schreiner, Schönenberg-Kübelberg (-); Maximilian Schuck, Schönenberg-Kübelberg (Studium Lehramt); Lisa Seel, Bexbach (Mathematik); Maria Serdjukova, Schönenberg-Kübelberg (-); Polina Shelepova, Homburg (-); Mathias Simon, Homburg (Studium Lehramt); Besnik Spahijaj, Homburg (Feuerwehrmann); Deborah Steinmetz, Homburg (Ärztin); Kai Arne Stodtmann, Bexbach (-); Karolina Thomm, Gries (Industriekaufmann); Granit Uka, Homburg (-); Dennis Urgatz, Homburg (Profi-Rennfahrer); Lisa-Maria Vester, Homburg (Jurastudium); Tim Walch, Bexbach (Studium Lehramt); Claudia Warczok, Homburg (Medizin); Sandra Weisbrodt, Homburg (Jurastudium).

Auf einen Blick Folgende Abiturientinnen und Abiturienten des Christian von Mannlich-Gymnasiums haben ihre Reifeprüfung mit einer Eins vor dem Komma abgelegt: Ute Aukschun, Julia Bartl, Svenja Becker, Jacqueline Collisi, Michelle de Bourg, Laura Fouquet, Sebastian Greco, Josefine Handrack, Julia Heinrich, Askin-Cangül Kaya, Maximilian Menger, Manuela Moritz, Miriam Niewald, Philip Scherer, Beate Schmitt, Johannes Schnur, Jana Schreiner, Maximilian Schuck, Polina Shelepova, Deborah Steinmetz, Kai Stodtmann, Tim Walch und Claudia Warczok. Die Traumnote 1,0 haben Ute Aukschun, Julia Heinrich und Claudia Wardzol erreicht; sie wurden dafür mit einem Sonderpreis geehrt. Für ihr organisatorisches Engagement erhielt Deborah Steinmetz einen Sonderpreis. Als Einzelpreisträgerin wurde Michelle de Bourge mit dem Scheffelpreis ausgezeichnet. Den Preis im Leistungskurs Mathematik und Informatik erhielt Claudia Warczok. Gleich zwei Preise gab es für Julia Heinrich: Sie erhielt den Preis der Deutschen Mathematiker-Vereinigung sowie eine Auszeichnung durch den Landkreis Kaiserslautern. Den Preis der Deutschen Physikalischen Gesellschaft bekam Maximilian Menger überreicht. Jacqueline Collisi durfte sich über den Preis der Gesellschaft Deutscher Chemiker freuen.