Fußball: Altstadt unzufrieden vor dem Start

Fußball : Altstadt unzufrieden vor dem Start

Der Homburger Verein muss wieder in der „falschen“ Fußball-Liga ran.

Am Sonntag kommt es um 15 Uhr in der Fußball-Bezirksliga Neunkirchen zum Saisonauftaktspiel zwischen dem SV Altstadt und der SG Holz-Wahlschied. Beide Mannschaften spielten in der vergangenen Saison eine gute Rolle. Holz-Wahlschied wurde hinter dem Titelträger SG Saubach II Vize-Meister, scheiterte aber in der Aufstiegsrelegation. Und der SV Altstadt landete dahinter auf Rang drei – allerdings auch mit 19 Zählern Rückstand auf Holz-Wahlschied. Auch in dieser Spielzeit gehören beide Mannschaften zum Favoritenkreis.

„Wir wollen das Abschneiden aus der letzten Saison bestätigen und wiederholen. Ob es für uns reicht, am Ende auf Platz eins oder zwei zu landen, ist nur schwer zu sagen“, sagt der Vorsitzende Stefan Schleppi. Der Kader wurde zwar in der Sommerpause auf breitere Füße gestellt, aber es gibt bereits einige Verletzte. So fällt Renato Brkan aufgund eines knöchernen Abrisses im Knie noch bis in den Herbst hinein aus. Und Torhüter Dominik Blaes hat sich die Zehe gebrochen. Zum Auftakt hoffen nun Michael Holzer und Julian Cornes auf einen Starteinsatz zwischen den Pfosten. Danijel Vizec fehlt urlaubsbedingt. Komplett nicht mehr im Altstadter Kader dabei ist Angreifer Sebastian Geid, der vom FSV Jägersburg III auf die Heide gewechselt war. Er hatte nur in einer Vorbereitungspartie mitgewirkt und ist mitlerweile zum TuS Breitenbach in die Pfalz weitergezogen.

Trainer Frank Rothfuchs ließ seine Elf in der Vorbereitung des Öfteren testen. „In der Vorbereitung wurde viel ausprobiert, es gab gute und weniger gute Ergebnisse“, meint Schleppi und ergänzt: „Meine Topfavoriten sind Holz-Wahlschied und der FV Eppelborn II.“

Weiterhin überhaupt nicht zufrieden ist der Vorsitzende mit der Zugehörigkeit zur Bezirksliga Neunkirchen. „Wir sind ein Homburger Verein und gehören in die Bezirksliga Homburg. Diesbezüglich fehlt uns leider die Unterstützung des Saarländischen Fußballverbandes“, betont Schleppi.

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