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Alle Beteiligten sollen an einem Strang ziehen

Alle Beteiligten sollen an einem Strang ziehen

Bexbach. Mit der Entwicklung von Fachgutachten und dem teilräumlichen Entwicklungskonzeptes Stadtmitte hat die Stadt Bexbach einen Prozess begonnen, um das Zentrum in seiner ursprünglichen Funktion als Mittelpunkt des wirtschaftlichen, sozialen, kulturellen und politischen Geschehens der Stadt wieder herzustellen

Bexbach. Mit der Entwicklung von Fachgutachten und dem teilräumlichen Entwicklungskonzeptes Stadtmitte hat die Stadt Bexbach einen Prozess begonnen, um das Zentrum in seiner ursprünglichen Funktion als Mittelpunkt des wirtschaftlichen, sozialen, kulturellen und politischen Geschehens der Stadt wieder herzustellen. Dabei werden im Rahmen einer Bürgerbeteiligung im Vorfeld der Umsetzungsphasen insbesondere die Ideen, Anregungen, Wünsche und Bedürfnisse der Bexbacher Bürger und Zentrumsakteure gehört und gesammelt, um sie in das teilräumliche Entwicklungskonzept einfließen zu lassen.In der Sitzung des Ortsrates Bexbach-Mitte am Dienstagabend informierte Zentrumsmanagerin Dorothée Pirrung die Ortsratsmitglieder über die ersten Ergebnisse aus den Arbeitsgruppensitzungen der lokalen Akteure. Annähernd 40 Leute hätten sich bisher an den sechs Sitzungen von März bis April beteiligt, so Pirrung. Dabei seien mit den Themenschwerpunkten Stadtentwicklung, Nutzungen, Öffentliches Leben sowie Image und Identität themenspezifische Leitlinien und Leitsätze erarbeitet worden, welche als Kommunikationsgrundlage für den Fortschritt des Prozesses dienen sollen. Mit der Zusammenführung der unterschiedlichen Sichtweisen und Kompetenzen soll es gelingen, das bestehende teilräumliche Entwicklungskonzept im Sinne der Bürger möglichst effektiv, bürgergerecht und nachhaltig umzusetzen.

"Verwaltung, Politik und Bürger müssen bei diesem Gemeinschaftsprojekt an einem Strang ziehen", betonte die Zentrumsmanagerin. Doch was bewegt die Leute? "Sauberkeit in der Stadt verbessern, sie soll bunter, gepflegter und freundlich wirken, Leerstandproblematik soll angegangen, das Zentrum attraktiver, die Jammermentalität aufgehoben und die Infrastruktur verbessert werden", nannte Pirrung einige Forderungen aus den Arbeitskreisen. Der Zustand in Bexbach sei "nicht objektiv, sondern gefühlt schlecht", warb sie für "eine offene Kommunikation". Als nächste Schritte sollen in den Arbeitskreisen Stärken- und Schwächen-Profile entwickelt und eine Bestandsaufnahme gemacht werden.

Als Beispiele für Stärken und Sehenswürdigkeiten im und um das Zentrum sieht Pirrung unter anderem die Grüne Lunge, den Blumengarten als Volkspark, den Bexbacher Bahnhof als ältesten Bahnhof des Saarlands, den Monte Barbara, aber auch die Feste, Messen und Märkte sowie die Kirchen oder den Segelflugplatz. Darüber hinaus soll die Vision Stadt Bexbach aus der Tradition der Stadt als Energiestadt entwickelt werden, das teilräumliche Entwicklungskonzept im Bürozentrum offen gelegt, ein Navigationssystem ausgearbeitet, Nutzungsideen gesammelt sowie ein Diskurs über Projekte geführt und Prioritäten festgelegt werden. Auch sollen Maßnahmen für eine Belebung des Marktplatzes, des Zentrumsbüros sowie Ideen für ein Nutzungsangebot in einer imaginären Markthalle/Marktarkade gesammelt werden, kündigte die Zentrumsmanagerin an. re