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Albert Fürst trägt sich ins Goldene Buch der Stadt Homburg ein

Albert Fürst trägt sich ins Goldene Buch der Stadt Homburg ein

Homburg. Der gebürtige Homburger Künstler Albert Fürst hat sich am Mittwoch in das Goldene Buch der Stadt Homburg eingetragen. Im Rahmen des kleinem Empfangs im Rathaus am Forum unterhielten sich die Oberbürgermeister Karlheinz Schöner, und der städtische Kulturbeigeordnete Raimund Konrad eingehend miteinander

Homburg. Der gebürtige Homburger Künstler Albert Fürst hat sich am Mittwoch in das Goldene Buch der Stadt Homburg eingetragen. Im Rahmen des kleinem Empfangs im Rathaus am Forum unterhielten sich die Oberbürgermeister Karlheinz Schöner, und der städtische Kulturbeigeordnete Raimund Konrad eingehend miteinander. Der OB überreichte dem Künstler als Erinnerung an Homburg eine Gedenkmünze der Stadt. Dabei handelt es sich um eine Nachprägung einer Münze, auf der sich Herzog Karl II. August befindet, heißt es in einer Pressemitteilung der Stadtverwaltung. Der in Homburg geborene und in Düsseldorf lebende Künstler Albert Fürst, dessen Ausstellung "Malerei und Grafik" am vergangenen Sonntag in der Galerie des Kulturzentrums Saalbaus gehört zu den bedeutendsten Malern der Region. Der 1920 in Homburg geborene Fürst machte 1939 Abitur am hiesigen Knabenrealgymnasium, der Vorläuferschule des Saarpfalz-Gymnasiums, und studierte anschließend an der Kunstakademie in Düsseldorf. Nach Krieg und US-Kriegsgefangenschaft studierte er in Köln und Paris Romanistik und Philosophie. Wie so viele Künstler ging er den etwas sichereren Weg und trat 1953 in den Schuldienst ein. Er leitete zeitweise die Gruppe 53, deren zentrales Anliegen die Entwicklung der informellen Kunst in Deutschland war. Die Ausstellung, die die Stadt auch aus Anlass des 90. Geburtstags von Fürst zeigt, ist noch bis einschließlich Sonntag, 4. Juli, im Saalbau zu sehen. red