Adolph Kolping als Vorbild

Bexbach. Sie sind in der Kirche zu Hause, vertreten ein christliches Arbeitsverständnis, leben verantwortlich und handeln solidarisch. Als katholischer Sozialverband prägen sie die Gesellschaft mit und nehmen sich Adolph Kolping als Vorbild. Im Mittelpunkt des Kolping-Gedenktages der Kolpingfamilie der katholischen Pfarrei St

Bexbach. Sie sind in der Kirche zu Hause, vertreten ein christliches Arbeitsverständnis, leben verantwortlich und handeln solidarisch. Als katholischer Sozialverband prägen sie die Gesellschaft mit und nehmen sich Adolph Kolping als Vorbild. Im Mittelpunkt des Kolping-Gedenktages der Kolpingfamilie der katholischen Pfarrei St. Martin Bexbach im Pfarrheim standen nach dem von Präses Andreas Münck gestaltete Festgottesdienst Ehrungen sowie die Aufnahme neuer Mitglieder im Mittelpunkt. "Wir ehren Menschen, die das Kolpingwerk unterstützen und Bereitschaft zeigen, bei Kolping mitzuarbeiten", erklärte Diakon Hans Eisel, seit vier Jahren Vorsitzender der 110 Mitglieder zählenden Kolpingfamilie Bexbach.Gerd Wagner, Bezirksvorsitzender der Kolpingfamilie im Dekanat, zeichnete im Beisein von Pfarrer Andreas Münck und Diakon Hans Eisel Kolpingschwester Anne Gross für 25-jährige Mitgliedschaft in der Kolpingfamilie aus. Ebenfalls seit 25 Jahren gehört Max Bossung der Kolpingfamilie an, der wegen einer Verhinderung zu einem späteren Zeitpunkt geehrt werden wird, so Eisel.

Neben der Auszeichnung für Jubilarin Gross wurden mit Otto L. Ruffing und Cilly Omlor auch zwei neue Mitglieder in die Bexbacher Kolpingfamilie aufgenommen. Im Rahmen der Feier zum Gedenktag des deutschen katholischen Priesters Adolph Kolping, welcher sich insbesondere mit der sozialen Frage auseinandersetzte und Begründer des Kolpingwerkes war, übergab Peter Rühmkorff von der Firma Rühmkorff Entsorgung, Textilentsorgung (RTE) einen Scheck über 465 Euro an Hans Eisel. Der Betrag war durch Kleidersammlungen im September zusammen gekommen. Der Erlös aus insgesamt 4460 Kilogramm an Altkleidern sei der Stiftungsbeitrag für die Kolpingfamilie, so Rühmkorff, welcher bereits 535 Euro gespendet hatte. Diakon Hans Eisel freute sich über den Gesamtbetrag von 1000 Euro. Das Geld kommt einem Projekt im brasilianischen Tocatins in der Nähe von Sao Paulo zugute, das von 33 Kolpingfamilien unterstützt wird. Wie Hans Eisel betonte, sei man dabei, dort eine Bäckerei und einen Kindergarten aufzubauen, der von drei polnischen Franziskanerinnen geleitet wird. Darüber hinaus sei der Bau eines Hauses vorgesehen.