1. Saarland
  2. Saarpfalz-Kreis
  3. Homburg

Ab Platz vier beginnt bereits das Mittelfeld

Fußball-Verbandsliga : Ab Platz vier beginnt das breite Mittelfeld

Fußball-Verbandsliga: Einöd-Ingweiler empfängt Lebach-Landsweiler, Limbach die Bildstocker.

In der Fußball-Verbandsliga Nordost hat sich kurz vor der Winterpause längst die Spreu vom Weizen getrennt. Aktuell werden der SG Lebach-Landsweiler, dem SV Hasborn (jeweils 37 Punkte) sowie der SG Ballweiler-Wecklingen-Wolfersheim (33) die größten Aufstiegschancen eingeräumt. Ab Platz vier beginnt dann bereits das breite Mittelfeld. Dort stehen auch der Tabellenfünfte SV Bliesmengen-Bolchen (26 Zähler), der Sechste FSV Jägersburg II und der direkt dahinter folgende FC Palatia Limbach. Dieses Duo weist derzeit jeweils 24 Punkte auf. Die Abstiegszone fängt ab Platz zehn an. Dort tummelt sich momentan auch der Tabellenelfte SpVgg. Einöd-Ingweiler mit 17 Punkten herum, der jedoch zuletzt beim 2:1-Erfolg beim Vierten SG Marpingen-Urexweiler überraschte.

Der FC Palatia Limbach empfängt am Sonntag um 14.30 Uhr auf seinem Naturrasenplatz den Tabellenzwölften SV Hellas Bildstock. Das Hinspiel hatten die Bildstocker etwas überraschend mit 2:1 gewonnen. „Damals hatten wir uns das Leben selbst sehr schwer gemacht. Nach drei Minuten hätten wir einen Elfmeter bekommen müssen. Machen wir da das 1:0, sieht es eventuell anders aus“, meint der Limbacher Trainer Patrick Gessner. Man wisse um die Stärke der Bildstocker Mannschaft. Dort hat der ehemalige Spieler Michael Alff das Traineramt übernommen. „Wir haben schon Respekt vor denen, aber wir spielen zu Hause und wollen natürlich unbedingt die letzte Heimpartie vor der Winterpause gewinnen“, betont Gessner. Zeitgleich hat der FSV Jägersburg II den auf Rang acht platzierten FC Freisen zu Gast. In der Hinrunde musste sich der FSV in Freisen mit 1:2 geschlagen geben. „Gegen Freisen haben wir uns bislang nie gut  verkauft. Das Hinspiel wurde unglücklich verloren. Von daher sind wir gewillt, es nun besser zu machen“, sagt der Jägersburger Trainer Tim Harenberg. Auch die SpVgg. Einöd-Ingweiler muss am Sonntag um 14.30 Uhr gegen den Ligaprimus SG Lebach-Landsweiler ran, gegen den man im Hinspiel einen 3:2-Sensationssieg feierte. Alle weiteren Heimpartien hat die SG bislang gewonnen. „Wir wollen auch dieses Mal gewinnen. Wir sind in keinem Spiel chancenlos - solange wir unsere Leistung bringen. Wir müssen die gleiche Energie und den Kampfgeist von zuletzt an den Tag legen“, fordert Einöds Spielertrainer Almir Delic. Um 16.15 Uhr steht der SV Bliesmengen-Bolchen zu Hause gegen den Zehnten VfB Theley unter Zugwang. Trotz erst zwei Niederlagen hat man aufgrund von bereits acht Unentschieden den Anschluss nach oben verloren. Auch das Hinspiel endete mit 1:1 remis. „Wir müssen Sebastian Piotrowski und Julian Witsch kontrollieren“, meint Mengens Trainer Patrick Bähr.  Und um 16.30 Uhr ist die SG Ballweiler-Wecklingen-Wolfersheim gegen den FC Lautenbach in Ballweiler klarer Favorit. Das Hinspiel ging knapp mit 1:0 an die SG. „Das ist ein richtig unbequemer Gegner. Dennoch wäre es für uns eine Katastrophe, wenn die Lautenbacher bei uns den ersten Auswärtspunkt der Saison holen würden“, sagt SG-Trainer Peter Rubeck.