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Ab Montag nächste Stufe des Anschlussausbaus an der A6 bei Homburg

A 6-Anschluss in Homburg : B 423 ab Montag wieder teilgeöffnet

Die nächste Ausbauphase am A 6-Anschluss Homburg/Bexbach bringt für Autofahrer eine Erleichterung. Der Kreisel auf der Windschnorr bleibt teilgesperrt. Und die Arbeiten am Kreisel in Kirkel-Neuhäusel verzögern sich.

Es geht weiter gut voran mit den Baumaßnahmen an der A6- Anschlussstelle Homburg Homburg. Ab Montag, 17. August, greifen infolge des Baufortschritts wieder einige Änderungen. So läutet der Landesbetrieb für Straßenbau (LfS) dann die nächste Bauphase des Um- und Ausbaus. Dabei starten jetzt die zentralen Arbeiten des langwierigen Projekts: eine neue Rampe als drittes Anschlussstellenohr wird ge-, das bestehende Anschlussstellenohr der Fahrtrichtung Mannheim umgebaut. Weiterhin werden in den jeweiligen Anschlussstellenohren Regenrückhaltebecken erstellt, so LfS-Sprecher Christian Altmann weiter. Diese nehmen das gesamte Oberflächenwasser der Anschlussstelle auf und geben es gedrosselt an die bestehende Entwässerungseinrichtung ab.

Im Bereich der Fahrbahn der A 6 in Fahrtrichtung Mannheim wird außerdem ein neuer Verflechtungsstreifen angebaut. Die Fahrbahn wird zusätzlich auf einer Länge von etwa einem Kilometer grundhaft erneuert und die Höhenlage angepasst. Der südliche Brückenteil über die B 423 wird abgerissen und neu aufgebaut. Während der Bauzeit ist die Fahrtrichtung Mannheim und die Auf/Abfahrt der A 6 in Fahrtrichtung Mannheim gesperrt. Der Verkehr wird über die Gegenfahrbahn, mit jeweils zwei Fahrstreifen in jede Fahrtrichtung, geführt. Die eingerichteten Umleitungen für den Verkehr von und zur A 6, Fahrtrichtung Mannheim, bleiben weiterhin bestehen.

Die B 423, wie auch die Auf/Abfahrt der A 6 in Fahrtrichtung Saarbrücken, werden allerdings am Montag im Laufe des Tages wieder freigegeben, und sind anschließend wieder befahrbar. Die Bauzeit für die bevorstehenden Arbeiten ist bis Ende April 2021 vorgesehen.

Trotz dieser (Teil)-Öffnungen bleibt die Verkehrsführung in Richtung der Ausweichstrecke Kirkel und Limbach eingeschränkt. Denn der Kreisel am Möbelhaus Grub an der L 119 im Ortsteil Limbach bleibe teilgesperrt, die Ampeln an der Einmündung L 119/L114 in Altstadt bestehen. Damit einhergehend bleiben auch Haltverbotsbeschilderung in Limbach und Altstadt bestehen. In Limbach gilt das absolute Halteverbot beidseitig in Teilen der Straße „Zum Schwimmbad“, zwischen Haupt- und Garten-, sowie zwischen Friedrichstraße und der Brücke über die L119. In Altstadt gilt es auf der Nordseite der Homburger Straße und beidseitig in der Ortsstraße, Teilstück zwischen Turmstraße und Ortsausgang.

Und auch zu einer weiteren Baumaßnahme in Kirkel-Neuhäusel gibt es wichtige Hinweise, auch wenn das sie direkt mit den Arbeiten an der A6 zu tun hat. Der LfS lässt seit 29.Juni die Fahrbahn und den Kreisel in der Ortsdurchfahrt Kirkel-Neuhäusel sanieren. Der Verkehr in der Kaiser- und Neunkircher Straße ist ampelgesteuert, die Einmündung Unnerweg gesperrt; eine Umleitung ist eingerichtet. Hier seien nun Mehrarbeiten notwendig gewesen, habe der LfS der Gemeinde mitgeteilt. Die Bauarbeiten würden nun wohl bis Dienstag, 1. September, dauern, so LfS-Sprecher Christian Altmann.

Wenn nach dem 1. September der Kreisel fertiggestellt ist, werden außerhalb des Kreisels in Richtung Rohrbach und Limbach Rinnenplatten unter halbseitiger Sperrung mit Ampelregelung erneuert. Diese Arbeiten dauerten wohl bis zum 12. September an. Die L 119 ist auf rund 500 Metern im Bereich der Einmündung der Konrad-Zuse-Straße betroffen, die Einfahrt in den gegenüberliegenden Feldweg ist gesperrt.

 Der Limbacher Kreisel bleibt trotz der Teilöffnung der B 423 zwischen Bexbach und Homburg teilgesperrt.
Der Limbacher Kreisel bleibt trotz der Teilöffnung der B 423 zwischen Bexbach und Homburg teilgesperrt. Foto: Thorsten Wolf

Voraussichtlich am letzten Septemberwochenende müssten im letzten Bauabschnitt der komplette Straßenabschnitt der L 119 ab dem Ortseingang, aus Rohrbach kommend, über den Kreisel Kirkel-Neuhäusel hinweg bis zur Einmündung „Neuhäuseler Straße“ auf einer Länge von rund 700 Metern voll gesperrt werden, um die Asphaltdeckschicht herzustellen. Ursprünglich sollten diese Arbeiten am 24. August fertig sein.