42. Auflage des Homburger Bergrennens findet doch statt

Homburg · Das Homburger Bergrennen erlebt auch seine 42. Auflage. Die Veranstaltung im vergangenen Jahr auf der Käshofer Straße endete für den Homburger Automobilclub (HAC) mit einem finanziellen Desaster (wir berichteten).

"Die Freude über den überraschenden Gesamtsieg des HAC-Mitglieds Timo Bernhard verflog schnell, denn nach dem Kassensturz klaffte ein Loch von über 12 000 Euro in der Vereinskasse", erklärt Pressesprecher Thomas Bubel. Das miserable Wetter und das am gleichen Tag stattfindende Endspiel um die Fußball-Weltmeisterschaft bescherten dem Club eine Minuskulisse. Das Aus drohte. Jetzt gab die Vorstandschaft des HAC grünes Licht für die 42. Auflage der weit über die Grenzen der Region bekannten Veranstaltung. Somit können am 11. und 12. Juli wieder die Motoren zwischen dem saarländischen Homburg und dem westpfälzischen Käshofen angelassen werden.

Dank der Unterstützung des ADAC Saarland, Zusagen einiger Sponsoren, einer Spendenaktion in der Bergrennszene sowie durch das Engagement von Porsche-Werksfahrer und Le-Mans-Sieger Timo Bernhard konnten die notwendigen finanziellen Mittel zusammengekratzt werden. Bubel: "Das lange im Raum stehende Ende der Traditionsveranstaltung hätte nicht nur unseren Club bis ins Mark getroffen, sondern auch den Fortbestand der ganzen Meisterschafts-Rennserie gefährdet. Nach dem Verlust des Trierer Bergrennens vor vier Jahren wären dann die Motoren der Berg-Rennwagen in der Region ganz verstummt." Die Zukunftssicherung sei nun eng mit dem Wetter verknüpft. "Eine verregnetes Rennwochenende hätte für den Club und das Rennen erneut schwerwiegende Folgen", betont Rennleiter Jürgen Guckert.

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