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196 Paare standen im vergangenen Jahr vor dem Traualtar

196 Paare standen im vergangenen Jahr vor dem Traualtar

Homburg. Eine ganze Weile lang sah es so aus, als ob in Homburg Jahr für Jahr immer weniger Paare den Weg zum Traualtar finden. Dann wurde der Negativtrend 2008 erstmals seit 1999 gebrochen: Fünf Hochzeiten mehr als 2007 konnte das Standesamt da vermelden

Homburg. Eine ganze Weile lang sah es so aus, als ob in Homburg Jahr für Jahr immer weniger Paare den Weg zum Traualtar finden. Dann wurde der Negativtrend 2008 erstmals seit 1999 gebrochen: Fünf Hochzeiten mehr als 2007 konnte das Standesamt da vermelden. Und dies setzt sich nun fort, wenn auch im kleinen Rahmen: Im vergangenen Jahr fanden insgesamt 196 Eheschließungen statt, zwei mehr als im Vorjahr, teilt das Standesamt mit. Dazu kamen noch einmal fünf Lebenspartnerschaften. 2008 wurden gerade einmal zwei gezählt, übrigens genauso viele wie 2007. Dabei nutzten auch etliche Paare den Service der Stadt, den Tag der Hochzeit im ganz besonderen Rahmen zu feiern. 53 Trauungen wurden im Römermuseum in Schwarzenacker vorgenommen, 143 Ehen wurden im Trauzimmer des Standesamtes geschlossen. Das Angebot, sich das Jawort im Römermuseum zu geben, existiert seit dem Jahr 2000. Und es wird gut genutzt: Seit etwa vier Jahren habe sich das eingependelt auf etwa 40 bis 55 Trauungen pro Jahr, hatte der städtische Beigeordnete Rüdiger Schneidewind schon bei früherer Gelegenheit betont. Dabei wählen sich auch Brautpaare aus anderen Städten Homburg zum Ort für ihre Hochzeit: 26 Paare, die sich hier im vergangenen Jahr trauen ließen, kamen nicht aus Homburg. Für diejenigen, die heiraten, stellt sich auch die Frage nach dem Nachnamen. Hier gibt es mittlerweile verschiedene Möglichkeiten. 20 Paare entschieden sich dafür, dass jeder seinen bisherigen Familiennamen behält, während 176 Paare sich auf einen gemeinsamen Ehenamen festlegten. In 170 Fällen wurde der Name des Mannes Ehename, während lediglich bei sechs Paaren der Ehemann künftig seinem Ehenamen den Zusatz "geborener" hinzufügen muss. Für einen Doppelnamen - dies ist nur für den Ehegatten möglich, dessen Geburtsname nicht Ehename geworden ist und der praktisch nach der Eheschließung verloren gehen würde - entschied man sich in 16 Fällen. ust

HintergrundAllen Heiratswilligen rät die Stadt, sich rechtzeitig beim Standesamt darüber zu informieren, welche Unterlagen für die Anmeldung zur Eheschließung vorzulegen sind. Auskünfte gibt es unter Tel. (06841) 101 163. Wer sich frühzeitig um alles kümmert, der sichere sich seinen Hochzeitstermin. Beim Standesamt ist auch eine Checkliste über die benötigten Unterlagen erhältlich.Heiraten kann man auch samstags im Römermuseum in Schwarzenacker. Die Reservierung eines Termins im Römermuseum sollte spätestens sechs Wochen vor der Eheschließung erfolgen und zwar beim Beigeordneten Rüdiger Schneidewind, Tel. (06841) 101 139. ust