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"Gutes Werk braucht Freiwillige"

"Gutes Werk braucht Freiwillige"

Kirkel-Neuhäusel. Die Gründungsväter des DRK-Ortsvereins Kirkel-Neuhäusel vor 75 Jahren waren Frauen. Am vergangenen Samstag feierte der Verein sein 75-jähriges Bestehen in der Burghalle mit einem bunten Unterhaltungsprogramm und anschließendem gemütlichen Beisammensein

Kirkel-Neuhäusel. Die Gründungsväter des DRK-Ortsvereins Kirkel-Neuhäusel vor 75 Jahren waren Frauen. Am vergangenen Samstag feierte der Verein sein 75-jähriges Bestehen in der Burghalle mit einem bunten Unterhaltungsprogramm und anschließendem gemütlichen Beisammensein. In seinem Rückblick ging Hans-Peter Schmitt, seit 27 Jahren Vorsitzender des Jubiläumsvereins, auf die wechselvolle Geschichte und die Arbeit des Ortsvereins ein. Gegründet worden sei der Verein 1935 von Frauen, die im Rahmen einer Versammlung des Frauenzweigvereins im Lokal Reiß Mina Menninger zur ersten Vorsitzenden wählten. 1948 erfolgte die Gründung des Saarländischen Sanitäts- und Hilfsdienstes, Ortsgruppe Kirkel. Schmitt erinnerte an die vielen Erste-Hilfe-Kurse, an Hilfeleistungen, Einsätze und gemeinsame Übungen mit der Feuerwehr, mit der das DRK seit Jahren unter einem Dach vereint sei. Auch am gesellschaftlichen Leben im Ortsteil beteilige sich das DRK. Schmitt bedauerte, dass es keine Seniorengymnastikgruppe und auch kein Jugendrotkreuz mehr gebe. DRK-Kreisvorsitzender Professor Anton Haaß bezeichnete die Arbeit des Kirkeler Ortsvereins als "einen Meilenstein für bürgerliches Engagement und ehrenamtlicher Tätigkeit". Die Zusammenarbeit des Roten Kreuzes in Kirkel mit der Feuerwehr und der DLRG sei eine strategische Entscheidung, lobte er. Aufgrund seiner Tätigkeit habe das DRK viel Reputation im Ort. Darüber hinaus sei das DRK auch überregional bei der schnellen Einsatzgruppe SEG beteiligt und leiste somit einen wesentlichen Teil des aktiven Dienstes. Gemeinsam mit Wolfgang Rech von der DRK-Kreisbereitschaftsleitung überreichte Haaß Hans-Peter Schmitt eine Urkunde sowie ein neues Handy. "Ein gutes Werk braucht Freiwillige", zitierte der Präsident des DRK-Landesverbandes, Bernhard Preiß, Albert Schweitzer. Die Arbeit des Roten Kreuzes stehe für "ein unverwechselbares Zeichen der Menschlichkeit". Vision sei es, anderen Menschen zu helfen und in der Not beizustehen. Die Helfer des Roten Kreuzes seien "tragende Säulen des Gemeinschaftswesens, Aktivposten der Solidarität, unersetzliche Hoffnungsträger, ein Lichtstrahl der Hoffnung für viele Menschen in Not", würdigte der Präsident des DRK-Landesverbandes in seiner emotionalen Ansprache die Bedeutung des Roten Kreuzes. Mit dem freiwilligen Engagement der Rotkreuzler zum Wohle der Allgemeinheit spüre man die tiefe Kraft des Ehrenamtes: "DRK-Helfer sind die Samariter des 20. Jahrhunderts." Lob gab es auch von Bürgermeister Frank John für das DRK. Musikalisch perfekt umrahmt wurde die gelungene Feier vom MGV 1898 Kirkel-Neuhäusel unter Leitung von Kurt Kihm, der Showgruppe Die Sandmänncher aus Rohrbach sowie dem Duo Blue Sky. "DRK-Helfer sind die Samariter des 20. Jahrhunderts."Bernhard Preiß, Präsident des DRK-Landesverbandes

Auf einen BlickDer DRK-Ortsverein Kirkel-Neuhäusel wurde vor 75 Jahren von Frauen gegründet. In der Gründungsversammlung des Frauenzweigvereins im Lokal Reiß wurde Mina Menninger zur ersten Vorsitzenden der Ortsgruppe gewählt. Heute zählt der Verein 30 aktive Helferinnen und Helfer sowie 230 Fördermitglieder. Vorsitzender des DRK-Ortsvereins Kirkel-Neuhäusel ist seit 27 Jahren Hans-Peter Schmitt. re