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Gläser: "Kreis und Kommunen sitzen im selben Boot"

Gläser: "Kreis und Kommunen sitzen im selben Boot"

Homburg. In der Diskussion um die Kreisumlage der Kommunen sowie die Einrichtung einer Sparkommision beim Saarpfalz-Kreis sieht sich der CDU-Fraktionschef im Homburger Stadtrat, Christian Gläser, in der gestrigen SZ-Ausgabe falsch zitiert

Homburg. In der Diskussion um die Kreisumlage der Kommunen sowie die Einrichtung einer Sparkommision beim Saarpfalz-Kreis sieht sich der CDU-Fraktionschef im Homburger Stadtrat, Christian Gläser, in der gestrigen SZ-Ausgabe falsch zitiert."Wichtig ist vor dem Hintergrund der Diskussion um eine Reduzierung der Zahl der Landkreise, eine effektive, transparente und sparsame Haushaltspolitik zu verfolgen, die den Fortbestand des Kreises und der Kommunen gleichermaßen sichert", sagt Gläser in einer Pressemitteilung. Kreis und Kommunen säßen alle im selben Boot. "Homburg will eine faire Kooperation unter den Kommunen im Saarpfalz-Kreis und mit dem Kreis selbst", sagt Gläser weiter. Oberbürgermeister Karlheinz Schöner lasse deshalb bereits jede mögliche Kooperation mit dem Saarpfalz-Kreis und anderen Kommunen prüfen. Dieser Weg sei der richtige in Krisenzeiten und müsse durch Transparenz und Kommunikation vertieft werden. "Dazu gehört meiner Auffassung nach eine Sparkommission unter Beteiligung der Gemeinden, die nur zu mehr Verständnis für die beiderseitigen Belange führen kann", so der CDU-Fraktionschef.Es könne nicht richtig sein, wenn die Kreisumlage 73 Prozent der Erträge einer Kommune aufzehre. "Natürlich hat der Kreis nicht abwendbare Aufgaben", sagt Gläser. Die Frage sei, mit welchem Aufwand diese erfüllt werden. Es gehe nicht darum, bei den Bürgern zu sparen, sondern um die Ausstattungsstandards in der Verwaltung, bei Baumaßnahmen, wo Kommunen längst zurückfahren müssen.Landrat lehnt Kommission abLandrat Clemens Lindemann entgegnet, dass sich Kreistag und Kreisverwaltung schon seit über zwei Jahrzehnten das Sparen groß auf die Fahne geschrieben hätten, da sie um die Nöte der Städte und Gemeinden wüssten. und immer nur das Notwendige in die Kreisumlage einfließen lassen. "Kreistag, Kreisverwaltung und Landrat sind seit Jahren eine bewährte Sparkommission", heißt es weiter. Lindemann kann sich kaum vorstellen, dass von einer weiteren Kommission, die eine Kommission überprüft, viel zu erwarten sei. Es werde sicherlich kein Geld gefunden, sondern nur in bürokratischen Abläufen weiteres verschwendet. red