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Zwei Schwimm-Schichten im Freibad in Walsheim

Das wird die Badefreunde in der Gemeinde Gersheim freuen : Zwei Schwimm-Schichten gibt es ab 26. Juni im Freibad in Walsheim

Die Freizeiteinrichtung wird im Gegensatz zu anderen Bädern demnächst wieder öffnen. Der Betrieb läuft aber unter ungewohnten Bedingungen.

Schwimmen, plantschen und entspannen unter freiem Himmel – ab 26. Juni (Freitag) wird dies im Freibad Walsheim wieder möglich sein. Das teilt die Gemeinde Gersheim mit. Nach Wochen der Organisation und Vorbereitung zur Umsetzung der Corona-Maßnahmen steht demgemäß der Badesaison nun nichts mehr im Weg. Aus Gründen des Hygieneschutzes muss der Kauf eines Tickets vorab online erfolgen und ist maximal drei Tage im Voraus möglich. Dadurch werden lange Warteschlangen und Menschenansammlungen vor dem Eingangsbereich verhindert. Der Link zum Kauf der Tickets soll schnellstmöglich auf der Homepage des Gemeinde Gersheim veröffentlicht werden.

Um möglichst vielen Besucherinnen und Besucher die Möglichkeit zu geben das Bad zu nutzen, werden zwei Zeitabschnitte gebildet: 9.30 Uhr bis 14.30 Uhr und 15 bis 20 Uhr. Pro Zeitfenster beträgt die zugelassene Besucherzahl maximal 400 Badegäste – dies bedeutet 800 Besucher pro Tag. Aus diesem Grund wird es keine Mehrfach- oder Saisonkarten geben. Innerhalb des Bades wird ein Besucherleitsystem eingerichtet.

„Wir wissen um die aktuelle Situation. Der Reisemarkt ist sehr unsicher, und vielleicht scheuen sich viele Bürgerinnen und Bürger, ihren Urlaub im Ausland zu verbringen. Es ist uns also ein Bedürfnis, eine geeignete Erholungsmöglichkeit in Wohnort-Nähe zu schaffen. Nicht zu vernachlässigen ist die Tatsache, dass viele Eltern mitunter ihren Jahresurlaub bereits für die Betreuung ihrer Kinder aufgebraucht haben. Gerade im Hinblick auf Kinder und Jugendliche, die unter den Beschränkungen bislang mitunter am schlimmsten zu leiden haben, ist eine Öffnung des Freibades wichtig. Wohl wissend, dass der Badebetrieb in diesem Jahr anders durchgeführt werden muss als in der Vergangenheit“, erklärt Bürgermeister Michael Clivot die Entscheidungen rund um den Freibadbetrieb.