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XXXXXXWandern und Feiern gehen gute Verbindung ein

XXXXXXWandern und Feiern gehen gute Verbindung ein

Rubenheim. An Zuspruch mangelte es der Jubiläumsausgabe der SZ-Leserwanderung am Samstag wahrlich nicht: 1700 Wanderer wollten auf der 15. Tour durchs Land die Region Bliestal erleben. Die Teilnehmer betrachteten die Strecke dabei aber nicht nur unter wandersportlichen Gesichtspunkten. "Ich bin gerade von einer Wanderung über einen Teil des Jakobsweges zurückgekommen

Rubenheim. An Zuspruch mangelte es der Jubiläumsausgabe der SZ-Leserwanderung am Samstag wahrlich nicht: 1700 Wanderer wollten auf der 15. Tour durchs Land die Region Bliestal erleben. Die Teilnehmer betrachteten die Strecke dabei aber nicht nur unter wandersportlichen Gesichtspunkten. "Ich bin gerade von einer Wanderung über einen Teil des Jakobsweges zurückgekommen. Für mich ist das heute ein entspanntes Auslaufen und ein Genießen der Natur", begründete Dieter Kauf aus Oberbexbach seine erste Teilnahme bei einer SZ-Leserwanderung. Marcus Racke aus Aßweiler, zusammen mit seiner Familie rund um Rubenheim unterwegs, offenbarte sich als treuer Anhänger der Wanderreihe. "Wir versuchen eigentlich jedes Mal teilzunehmen. Natürlich gelingt das nicht immer. Ich denke, heute sind wir das sechste oder siebte Mal mit dabei." Ins Stammbuch schrieb Racke den SZ-Leserwanderungen viel Positives. "Die Touren sind sehr gut organisiert. Zudem lassen sich die Veranstalter immer wieder kleine Überraschungen einfallen. Und die Strecken sind einfach schön ausgesucht." Bei der Tour rund um Rubenheim freute sich Marcus Racke vor allem auf die "wunderschöne Landschaft". Und natürlich: "Im Anschluss werden wir mit Sicherheit auch noch aufs Kleintiroler Weiherfest gehen." Damit ging bei Racke und seiner Familie der Plan der Organisatoren, Wandern und Feiern elegant zu verbinden, auf. Mit dabei auf dem Rundkurs durchs Bliestal war auch Gerd Wohlschlegel, langjähriger Geschäftsführer des Bäckerinnungsverbandes Saarland. Auch er hatte, wie Wanderfreund Dieter Kauf, erst vor Kurzem einen Teil des Jakobsweges erwandert. "Über 90 Kilometer von Santiago de Compostela nach Finistera in Galizien und bis zum Atlantik." Die deutlich kürzere Tour um Rubenheim betrachtete Wohlschlegel bei weitem nicht als unerheblich. "Diese Wanderung ist da weder ein Rückschritt noch ein Fortschritt, sondern eine Aufforderung, auch mal in der eigenen Heimat wandern zu gehen - und nicht nur im Ausland." Renate Grub aus Limbach, zusammen mit ihrem Mann Heinz Grub, dem Ortsvorsteher des Kirkeler Gemeindebezirks, und einigen Freunden unterwegs, zog am ersten Rastplatz, dem Katharinenhof, eine gute Zwischenbilanz. "Die Stimmung ist wirklich sehr gut. Das Wetter ist optimal, es ist nicht mehr so heiß. Der erste Teil des Weges war zwar etwas beschwerlich, weil der Boden recht feucht war. Aber mit Wanderstöcken war das alles kein Problem und gut leistbar." Auf den ersten Kilometern hätte sich Renate Grub zwar ein bisschen mehr Ausblicke ins Bliestal gewünscht, "aber ich bin mir sicher, dass die noch kommen werden." Sie sollte Recht behalten. thw