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Winterkonzert des Chores Chorios in Rubenheim

Konzert Chor Chorios in Rubenheim : Ein „Winterkonzert“ in der Kirche St. Mauritius

Aus dem Altarraum der altehrwürdigen Rubenheimer St. Mauritius-Kirche heraus entwickelte der zwölfköpfige einheimische Chor Chorios ein abwechslungreiches Winterkonzert. Sein musikalischer Leiter Thomas Zäh hatte in den Wochen davor intensiv an den Interpretationen gefeilt, so dass dem Publikum eine rundum gelungene Aufführung geboten werden konnte.

Nachdem mit dem knapp vierminütigen „Halleluja“ aus dem Oratorium „Der Messias“ von Georg Friedrich Händel der musikalische Reigen eröffnet war, legte das Ensemble mit zwei modernen, aber auch sehr unterschiedlichen Beiträgen nach: das Gospel „Shout for Joy“ sowie „Stimme die Stein zerbricht“ aus dem neuen katholischen Gotteslob-Gesangbuch. Die Reverenz an die Adventszeit waren „Advent ist ein Leuchten“ sowie der „Andachtsjodler“, eine Tiroler Komposition aus dem 19. Jahrhundert, dessen Ursprung im liturgischen Umfeld der Christmette zu finden ist. Mit „Oh Tannenbaum, du trägst ein‘ grünen Zweig“ wurde ein musikalischer Zeitsprung in das Ende des 16. Jahrhunderts gewagt, aber auch daran erinnert, dass schon heidnische Völker der Frühgeschichte Tannenzweige als Zeichen des Lebens in ihre Behausungen brachten.

In „Minka“ kombinierte der Komponist Greg Gilpin die rasant-lebhafte Art einer russischen Volksweise, die schon Ludwig van Beethoven zu seiner Zeit zum Stück „Die schöne Minka“ beflügelte. Mit einem der bekanntesten englischen Adventslieder „God rest you merry Gentleman“ ging es mit dem Chor über den Ärmelkanal auf die britische Insel, um dann mit „Reflections of Hanukkah“ in den Zauber des jüdischen Lichterfestes Hanukkah einzutauchen.

In den finalen Darbietungen hörte man sowohl mit „Maria durch den Dornwald ging“ ein populäres Adventslied. Dann wurde mit „Way down to Bethlehem“, der Erzählung zur Geburt Jesu, endgültig das Weihnachtsfest erreicht. Gemeinsam mit dem Publikum sangen die Choristen das Lied „Barbara“ zur Melodie von „O Heiland reiß den Himmel auf“, bei dem Ingo Diezel mit der Gitarre begleitete. Neben den vokalen Beiträgen steuerte Michaela Nachtwey noch zwei Weihnachtsverse bei. Zu hören war „Die Hoffnung kann lesen“ von Fulbert Steffensky und „Die Weihnachtsmaus“ von James Krüss.