Rubenheim Auch Rubenheims Feuerwehr hat jetzt eine Wärmebildkamera

Rubenheim · Wenn es brennt, müssen Einsatzkräfte vor allem in Gebäuden meist mit stark eingeschränkter Sicht bis hin zu „Blindeinsätzen“ arbeiten. Dabei versperren ihnen die Rauchgase die Sicht. Das macht insbesondere das Auffinden einer noch im Brandobjekt vermutete Person schwierig und äußerst zeitaufwändig.

Blick durch die Wärmebildkamera, durch die Personen hinter der Rauchwand erkennbar werden.

Blick durch die Wärmebildkamera, durch die Personen hinter der Rauchwand erkennbar werden.

Foto: Wolfgang Degott

Helfen kann dabei eine Wärmebildkamera, da sie die Sicht verbessert, vermisste Personen schneller aufgespürt und gerettet werden können. Wehrführer Marco Fuchs stattete nun die Rubenheimer Feuerwehr mit einer solchen Kamera, die dritte innerhalb der zehn Löschbezirke nach Gersheim und Reinheim, in der Gemeinde Gersheim aus. „Das ist eine erhebliche Verbesserung der Ausstattung,“ so der oberste Gersheimer Feuerwehrmann. „Da die Kamera auch hilft, Brandherde und Glutnester ausfindig zu machen, können sie anschließend gezielt gelöscht werden.“ Auch kann mit der Wärmebildkamera kontrolliert werden, ob Stellen, an denen es zuvor gebrannt hatte, ausreichend abgekühlt sind, ein weiteres Auflodern von Flammen ausgeschlossen werden kann. Darüber sind Wärmebildkameras auch bei der technischen Hilfeleistung, bei Gefahrguteinsätzen oder zur Kontrolle von Batterien in Elektrofahrzeugen sinnvoll einsetzbar. Da sich die Kameras mittlerweile bei Feuerwehren als Hilfsmittel für die Brandbekämpfung weit verbreitet und als Ausrüstungsgegenstand fest etabliert habe, so Marco Fuchs, werden in den kommenden Jahren weitere folgen.

Meistgelesen
Neueste Artikel
Zum Thema
Aus dem Ressort