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Unbekannter will kleinen Jungen in Walsheim in Auto locken

Die Polizei sucht fieberhaft einen Mann im roten Kleinbus : Unbekannter will kleinen Jungen ins Auto locken

Walsheim (red/mh) Am Montag (28. September) wurde ein siebenjähriger Junge gegen 17 Uhr in der Gersheimer Straße in Walsheim von einem Unbekannten aus einem roten Kleinbus heraus angesprochen.

Der Junge war zu diesem Zeitpunkt dort mit seinem Fahrrad unterwegs. Sein Vater befand sich in unmittelbarer Nähe, hatte jedoch keinen Einblick auf seinen Sohn, als dieser von dem Unbekannten angesprochen wurde. Nach Angaben des Kindes wurde er von dem Unbekannten gefragt, ob er sein Fahrrad stehen lassen will und stattdessen mit ihm weiterfahren will. Der 7-Jährige reagierte hierauf richtig, er gab dem Mann keine Antwort und fuhr sofort zurück zu seinem Vater. Dieser konnte das von seinem Sohn beschriebene Fahrzeug jedoch nicht mehr feststellen. Die Eltern informierten umgehend die Polizei Homburg, welche dem Hinweis nachging. Sofort eingeleitete Fahndungsmaßnahmen führten nicht zum Auffinden des roten Kleinbusses. Zeugen werden gebeten, sich mit der Polizei Homburg (Tel.06841/1060) in Verbindung zu setzen.

 Hinweise der Polizei:

„Kinderansprecher“ sorgen in der Bevölkerung für große Besorgnis und Unsicherheit. Der Grat zwischen Information zur Sensibilisierung der Kinder und ihrer Einschüchterung ist schmal. Daher sind einfache Regeln und klare Absprachen die beste Orientierung für Ihre Kinder. Besprechen Sie mit Ihrem Kind

Folgendes Wer darf es im Auto mitnehmen. Wer darf es von der Schule etc. abholen. Absprachen müssen insbesondere den Fall berücksichtigen, wenn Eltern etwa durch Arbeit, Unfall etc. verhindert sein sollten. Realitätsnahe Rollenspiele sollten in jedem Fall vermieden werden, um Kinder nicht zu verängstigen. Wenn das Kind von einem sogenannten Kinderansprecher erzählt, sollte man überlegt reagieren. Das Kind frei erzählen lassen, ohne bohrende Nachfragen zu stellen. Dem Kind keine Details vorgeben und die Polizei benachrichtigen.

Eine „Informationsverbreitung“ über soziale Netzwerke wie Facebook, Whatsapp ist häufig kontraproduktiv und führt zu Fehlmeldungen, die die Ermittlungsarbeiten erschweren können.