Spaß und Spiel am Stockweiher

Langatte/Gersheim. Bereits zum fünften Mal fand das Zeltlager des Judoclubs Gersheim in Langatte am kleinen Stockweiher statt. Über 20 Judokas im Alter zwischen acht und 55 Jahren schlugen auf dem großen Platz in der Nähe einer wunderschönen Badebucht ihre Zelte auf. Selbst die Kleinsten packten tatkräftig mit an

Langatte/Gersheim. Bereits zum fünften Mal fand das Zeltlager des Judoclubs Gersheim in Langatte am kleinen Stockweiher statt. Über 20 Judokas im Alter zwischen acht und 55 Jahren schlugen auf dem großen Platz in der Nähe einer wunderschönen Badebucht ihre Zelte auf. Selbst die Kleinsten packten tatkräftig mit an. So stand in kürzester Zeit ein geordnetes Chaos an Zelten auf dem gemieteten Teil des Campingplatzes. Bei dem Anblick änderte selbst Daniel Thomann kurzfristig seine Meinung, sich mit der Zeltplane über Nacht einfach zuzudecken und stellte kurzerhand sein Zelt auf - unter ständiger Beobachtung seiner Fahrradpartnerin Lara Lugenbiel. Die Teilnehmer konnten sich über strahlenden Sonnenschein und Temperaturen über 30 Grad freuen, was die Judokas immer wieder ins Wasser zog. Auch wenn dies, auf Grund von Badewannen-Temperaturen, zum Abkühlen nicht wirklich geeignet war. Nach Ankunft in Langatte dauerte es noch keine Stunde, bis auch die ersten Schlauchboote zu Wasser gelassen wurden und der Weiher von den Jüngsten erforscht werden konnte. "Wasserbomben" und "Köpfer" ließen platschend auch die am Ufer Verbliebenen am Wasser teilhaben. In diesem Stil vergingen die Stunden wie im Flug, und kaum neigte sich der Tag zu Ende, knurrten die Judoka-Mägen. Michael Thomann wusste Abhilfe zu schaffen. Schnell war ein gusseiserner Topf im Stil von Asterix und Obelix als Kessel über der Feuerstelle platziert. Und es geschah das, woran keiner mehr glaubte: Die knapp 20 Liter Ravioli, die bereits seit Jahren unverbraucht das Zeltlager besuchten und auch wieder verließen (ein Wunder, dass sie noch keinen Mitgliedsbeitrag bezahlten), fanden ihren Weg in den Topf und besänftigten anschließend den Hunger der Meute. Inzwischen war auch Bernd Wack, Vorsitzender des Vereins, mit einer Ladung Brennholz eingetroffen. Auch er war sichtlich erfreut, dass die Ravioli nun endlich ihrer eigentlichen Bestimmung übergeben wurden. Und so fand der erste Abend seinen Ausklang. Am nächsten Morgen erfreute Trainer Michael Thomann die Judokas mit der Idee eines ausgedehnten Frühsportprogramms. Ein echter Trainer kann es eben auch am Wochenende nicht lassen. Ein ausgiebiges Frühstück wirkte im Anschluss entschädigend. Nachmittags lockten die sommerlichen Temperaturen die Teilnehmer gleich wieder in den Stockweiher. Wasserschlachten, Schlauchbootfahrten, Angelversuche, Schwimm- und Plantschrunden, Beachvolleyball und vieles mehr, sorgten für mächtigen Hunger. Da kamen Zwiebeln, Speck und Teig wie gerufen. Selbstgemachte Flammkuchen bereiteten natürlich allen große Freude. Große AugenUnd kaum war der Flammkuchenofen abgekühlt, begann das, was bisher noch in keinem Zeltlager stattfand: Ein großes Feuerwerk der französischen Gastgeber führte zu heller Begeisterung und großen Augen bei Groß und Klein. Ein wundervoller Abschluss des Tages. In dem Stil ging das Zeltlager dem Ende zu. Die letzte Nacht brach an. Sonntags wurden die wenigen Stunden genutzt, um abzubauen, aufzuräumen und um nach Hause zu fahren. Team "rot-weiß", bestehend aus Daniel Thomann und Lara Lugenbiel, bezwang die kilometerlange Strecke wieder mutig mit dem Fahrrad. Und das Fazit des Lagers? Sommer, Sonnenschein und viele schöne Erinnerungen werden den Judo Club Gersheim auch im kommenden Jahr zum Zeltlager nach Langatte ziehen. red