1. Saarland
  2. Saarpfalz-Kreis
  3. Gersheim

Gemeinsame Übung: Professionelle Rettung verunglückter Menschen

Gemeinsame Übung : Professionelle Rettung verunglückter Menschen

29 Feuerwehrleute und drei Helfer des DRK-Ortsvereins Bliesdalheim lieferten eine rundweg gelungene Übung ab.

Zwei Verkehrsunfälle im innerörtlichen Bereich mit eingeklemmten Personen – darunter eine Mutter mit ihrem Kind: das war die brenzlige Situation, die es zu bewältigen galt. Es war dies die Ausgangslage der Übung des Alarmzuges II der Gersheimer Feuerwehr, die in Bliesdalheim stattfand. Dass ein Fahrzeug nach dem Aufprall auf einen Baum noch zu allem Überfluss auf der Seite lag, erschwerte die Bedingungen. 29 Feuerwehrleute und drei Helfer des DRK-Ortsvereins Bliesdalheim unter der Leitung von Wendelin Schlick mussten sich dieser schwierigen Aufgabe stellen. Die Rettung der Insassen war auch nur dadurch möglich, dass eines der beiden Fahrzeuge abgesichert und -gestützt worden war.

Die Besatzung des Roten Kreuzes Bliesdalheim traf als erstes Einsatzfahrzeug am Unfallort ein und machte sich daran, die verletzten Unfallopfer zu versorgen. Nach Alarmierung und Anrücken der Feuerwehr lief die vom Herbitzheimer Jens Buhr und Bliesdalheimer Christoph Jung konzipierte Übung koordiniert und planmäßig ab. Mit dabei waren Einsatzkräfte aus den Löschbezirken Bliesdalheim, Herbitzheim, Rubenheim und Walsheim, die den zweiten Hydrauliksatz zur Fahrzeugöffnung beisteuerten.

Unter den Augen von Einsatzleiter Peter Krupp, Bliesdalheimer Löschbezirksführer, und Gersheims Wehrführer Stefan Lugenbiel wurden nach knapp 40 Minuten – nach gezielt angesetzten Befreiungsschnitten – zwei eingeklemmte Personen befreit und dem Rettungsdienst übergeben. Auch die anderen an dem schweren Unfall beteiligten Personen konnten rasch gerettet werden, sodass Krupp am Ende von einer rundum gelungenen Übung sprach, in der alle Rädchen reibungslos ineinander griffen. Auch Jens Buhr hatte nur lobende Worte übrig. Er dankte Michael Welsch dafür, dass er die Fahrzeuge zur Verfügung gestellt und beim Aufbau des Übungsszenarios mitgearbeitet hatte. Er hob zudem die gute Kommunikation zwischen Abschnittsleiter und Gruppenführer hervor. Der Rubenheimer Alarmzugführer Andreas Gorges unterstrich, dass es wichtig sei, regelmäßig im Verbund zu üben, um die Einsatzkraft zu stärken. Innerhalb des Zuges würden jährlich mehrere solcher Gelegenheiten geschaffen.