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Lob von allen Seiten für die Reinheimer Feuerwehr

Lob von allen Seiten für die Reinheimer Feuerwehr

Zufriedene Gesichter gab es bei der Jahreshauptversammlung der Reinheimer Feuerwehr zu beobachten. Die aktuelle Lage ist gut, auch die Zukunft scheint durch eine 25 Mitglieder starke Nachwuchswehr gesichert.

In Reinheim braucht man sich um den Fortbestand der Feuerwehr keine Sorgen machen. Immerhin zählt die Nachwuchswehr 25 Mitglieder. Löschbezirksführer Reinhold Drieß, selbst einmal Jugendfeuerwehrwart und seit 19 Jahren Chef der Reinheimer Wehr, freute sich umso mehr, da auch der Ausbildungsstand der 32-köpfigen Wehr sich weiter verbessert und die Anzahl der Atemschutzgeräteträger erhöht hat. In 21 Übungen wurde intensiv an der Abstimmung gearbeitet. Den besten Übungsbesuch verzeichneten Ferdi Glasstetter, der 19, und Pascal Motsch, der 18 Übungen besucht hatte und zudem für 20-jährigen Dienst geehrt wurde.

Zu 13 Einsätzen sei man gerufen worden, bei der Trofeo und beim Ballonfestival habe man Ordnungsdienst und Alarmbereitschaft übernommen. Seit einigen Jahren beheimatet die Wehr auch einen ABC-Zug, der zur Einsatzgruppe des südlichen Saarpfalz-Kreis gehört.

Bei der Jahreshauptversammlung, die erstmals im Sportheim statt der angestammten, derzeit geschlossenen Grenzlandhalle stattfand, erinnerte er an die gelungene Jubiläumsfeier zum 135-jährigen Bestehen. Weiterer gesellschaftlicher Höhepunkt, so Drieß, sei der Ausflug in die Pfalz gewesen. In diesem Jahr plane man eine Kameradschaftsfeier am 26. September. Jugendbeauftragter Manuel Langenbahn berichtete von 25 Mitgliedern, die die Jugendwehr jetzt besitze. Sechs davon hätten in Kirkel innerhalb einer gemeinsamen Gruppe mit Medelsheim die Leistungsspange errungen. Betreut seien sie von Silvia Anna und Selina Wolter worden.

Einen zufriedenstellenden Kassenbestand konnte Kassierer Peter Wagner vermelden, der ebenso in seinem Amt bestätigt wurde wie Schriftführer "auf Lebenszeit" Christoph Schwarz. Die Reinheimer Feuerwehr sei gut aufgestellt und sei als eine der größten innerhalb der zehn Löschbezirke ein wichtiger Pfeiler der gemeindlichen Feuerwehr, so der Erste Beigeordnete Klaus Fischer. Auch Kreisbrandmeister Steffen Rastetter lobte die Qualität der Selbsthilfeeinrichtung im Grenzdorf. Mit Sorge stellte er jedoch das gesellschaftliche Phänomen fest, dass die Arbeit der Wehr zwar immer komplizierter werde, dass dafür aber ständig weniger Personen zur Verfügung stünden. Er reklamierte eine bessere Anerkennung innerhalb der Bevölkerung für den Dienst in der Feuerwehr. Auf Kreisebene, so Raststetter, solle zur besseren Koordinierung eine Führungsunterstützungsgruppe zusammengestellt werden. Wehrführer Stefan Lugenbiel kündigte eine Zugübung an, bei der die Feuerwehren aus Gersheim, Niedergailbach, Reinheim und Walsheim gemeinsam arbeiten sollen. Auch solle während einer Klausurtagung am Wochenende 7. und 8. März im Gersheimer Kulturhaus mit Vorträgen konzentriert informiert werden. Die Feuerwehr sei neben der Sicherstellung des Brand- und Katastrophenschutzes auch für das gesellschaftliche Leben des Dorfes sehr wichtig, konstatierte Ortsvorsteher Jürgen Wack. In die gleiche Kerbe schlug auch der Ehrenpräsident der Arbeitsgemeinschaft, Peter Rung. Er hob die Unterstützung beim Rosenmontagsumzug heraus.

gersheim.de