Klaus Welsch fährt zum Weltblutspendertag nach Berlin

Klaus Welsch fährt zum Weltblutspendertag nach Berlin

Gersheim/Berlin. Klaus Welsch aus Gersheim, der sich um das Blutspendewesen als Blutspender besonders verdient gemacht hat, ist zum siebten Weltblutspendertag am heutigen Montag nach Berlin eingeladen und wird dort im feierlichen Rahmen für seine Verdienste geehrt

Gersheim/Berlin. Klaus Welsch aus Gersheim, der sich um das Blutspendewesen als Blutspender besonders verdient gemacht hat, ist zum siebten Weltblutspendertag am heutigen Montag nach Berlin eingeladen und wird dort im feierlichen Rahmen für seine Verdienste geehrt. Bereits zum siebten Mal ehrt das Deutsche Rote Kreuz im Rahmen des Weltblutspendertages Bürger aus dem ganzen Bundesgebiet, die sich als ehrenamtliche Helfer oder Blutspender besonders für das Blutspendewesen engagieren. Der Tag ist nicht zufällig gewählt: Am 14. Juni wurde Karl Landsteiner geboren, einer der bedeutendsten Mediziner der Welt, der 1930 den Nobelpreis für Medizin erhielt. Er entdeckte das AB0-System der Blutgruppen, welches die menschlichen roten Blutkörperchen in die verschiedenen Antigen-Eigenschaften A, B und 0 sortiert. Bis heute bilden seine Entdeckungen die Grundlage der modernen Transfusionsmedizin. Unter den Personen, welche dieses Jahr geehrt werden, ist auch Klaus Welsch aus Gersheim. Neben der Auszeichnung mit der von Jette Joop designten Ehrennadel und der Übergabe einer Ehrenurkunde durch den DRK-Präsidenten Dr. Rudolf Seiters, die Vizepräsidentin Donata Freifrau Schenck zu Schweinsberg und der Rotkreuz-Botschafterin Carmen Nebel erwartet die Teilnehmer an den drei Tagen ihres Berlin-Aufenthaltes ein umfangreiches Programm mit Stadtrundfahrt, Schiffsfahrt über die Berliner Gewässer, Besichtigung des Schlosses Charlottenburg sowie eine Führung durch das ZDF-Hauptstadtstudio. "Der Weltblutspendertag wird jährlich am 14. Juni begangen und macht darauf aufmerksam, wie notwendig die freiwillige und unentgeltliche Blutspende ist. Eine Vielzahl von Patienten verdankt ihr Leben fremden Menschen, die sie nie zuvor getroffen haben - Menschen, die ihr Blut freiwillig und uneigennützig spenden sowie den vielen freiwilligen Helfern, die diese Blutspenden betreuen. Genau diese Menschen sollen an diesem Tag im Mittelpunkt stehen und ihr Engagement entsprechend gewürdigt werden", erklärt die Vizepräsidentin des DRK, Donata Freifrau Schenck zu Schweinsberg. Aber nicht nur in Deutschland wird der Blutspende und allen Blutspendern am 14. Juni Aufmerksamkeit zuteil, sondern weltweit. So engagiert sich neben der Internationalen Föderation der Rotkreuz- und Rothalbmondgesellschaften (IFRK), der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und der Internationalen Gesellschaft für Transfusionsmedizin (ISBT) auch die Internationale Föderation der Blutspendeorganisationen (FIODS) an diesem Tag und weist auf die Bedeutung von Blutspenden hin. redWeitere Informationen über den Weltblutspendertag, Auskünfte zur Blutspende sowie zu den aktuellen Blutspendeterminen sind unter der kostenlosen Spender-Hotline (08 00) 1 19 49 11 oder im Internet: www.drk-blutspende.de abrufbar.