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Kita Peppenkum verabschiedet Monika Weiser

Sie hat Wandel und Weiterentwicklung mitgeprägt : Kita Peppenkum verabschiedet langjährige Elternvertreterin

Nach einer außergewöhnlich langen Zeit wurde Monika Weiser, Vorsitzende des Elternausschusses in der Kindertagesstätte Peppenkum in Gersheim, feierlich verabschiedet. Die Walsheimerin gehörte dem Gremium zehn Jahre an, war acht Jahre deren Vorsitzende.

Kita-Leiterin Sigrid Konrad hob bei der kleinen Abschiedsfeier im Bewegungsraum der gemeinsamen Einrichtung von Gemeinde Gersheim und Stadt Blieskastel hervor, dass Weiser den Wandel und die Weiterentwicklung innerhalb der Kita immer aktiv mitgetragen und unterstützt habe.

Meilensteine dabei seien das Jubiläum zum 40-jährigen Bestehen der Kita (2011) und deren Umbau (2017), bei dem unter anderem auch das Kinderrestaurant entstand. Dabei habe sie auch die unbequemen Monate der Bauzeit für Kinder, Eltern und Personal sehr diplomatisch gemeistert und in besonderer Weise dabei mitgearbeitet, dass die Kita Peppenkum zu dem werden konnte, was sie heute sei.

Die Ausstattung der Kita war ihr ein großes Anliegen. So wurden Spielebenen und eine Garderobe in Gruppenräumen, die Schaukelanlage im Turnraum gekauft, viel pädagogisches Spielmaterial und Turnraumutensilien angeschafft. Dies wurde auch durch den von ihr finanziell immer gut aufgestellten Förderverein ermöglicht. Unter Weisers Regie fanden auch zahlreiche Sommerfeste, Kindermaskenbälle und Martinsfeste statt, bei denen sie maßgeblich mitorganisiert und geholfen hat.

„Sie saß bei jedem Fest von Beginn bis Schluss an der Bonkasse, hat anschließend mit die Kasse gezählt und auch noch aufgeräumt, oft zuvor noch einen Kuchen gebacken oder Brezeln aufgebackt“, so Konrad. Sie erwähnte auch, dass auch die gesamte Familie Weiser immer mit von der Partie gewesen war.

Die lange Amtszeit war möglich geworden, da nacheinander ihre drei Söhne Julian, Marlon und Samuel, die allesamt jetzt die Grundschule Medelsheim-Altheim besuchen, in der fünfgruppigen Einrichtung betreut wurden.

Weiser hob das gute Teamwork im Elternausschuss heraus, denn, „ohne Gemeinschaft geht gar nichts und allein kann man nichts bewegen“. Die gute Kooperation sei nicht selbstverständlich, aber Garant dafür, dass Tolles aufgebaut werden konnte. Insbesondere auch das reibungslose Zusammenspiel mit dem Kita-Personal habe das Jahrzehnt zu einer ganz besonderen Zeit in ihrem Leben werden lassen. Weiser, für die immer klar gewesen sei, sich zu engagieren, wünschte der Kita, „dass sie genauso bleibt wie sie ist, sich aber trotzdem den Herausforderungen annimmt“. Miittlerweile hilft sie auch in der Elternvertretung der Grundschule mit. Das zeigt, dass sie die Hände nicht in den Schoß legt.

Der Elternausschuss ist nicht nur der Ansprechpartner für alle Eltern einer Einrichtung, aber auch für das Personal und den Träger der Kindertageseinrichtung. Der Ausschuss nimmt Wünsche, Kritik, Anregungen und Vorschläge der Eltern entgegen, prüft sie und bringt sie gegenüber der Leitung der Kindertagesstätte und dem Träger ein. Dadurch wird die Elternvertretung zum „Sprachrohr“ der gesamten Elternschaft in der Kita.