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Gleich zwei Meisterinnen in einem Friseursalon in Bliesdalheim

Meisterhafte Friseurinnen in Bliesdalheim : Gleich zwei meisterhafte Friseurinnen

An geballter Fachkompetenz kann es im Salon Bergmann am neuen Dorfplatz in der Bliesdalheimer Ortsmitte jetzt sicher nicht mangeln.

Im Bliesdalheimer Friseursalon Bergmann schwingen jetzt gleich zwei Meisterinnen Kamm und Schere. Nach Mutter Ulrike, die schon seit sechs Jahren ihren Betrieb in Bliesdalheim führt, hat jetzt auch Tochter Natascha bei der saarländischen Handwerkskammer ihre Prüfung erfolgreich abgelegt, den Meisterbrief in der Tasche. So paart sich am neuen Dorfplatz im Salon jahrelange Erfahrung mit den neuesten Trends und bilden so beste Voraussetzung für eine erfolgreiche Zukunft. Schon zu Beginn der Ausbildung, die Anfang letzten Jahres abgeschlossen werden konnte, war für die 24-jährige Natascha klar, dass sie nach Gesellenprüfung sofort die Meisterschule dranhängen wird.

Geprägt von der schweren Coronazeit verlief auch das Lernen anders als zuvor. „Der theoretische Unterricht, insbesondere den Fächern Recht und Wirtschaft, lief größtenteils online und zuhause allein ab,“ erzählte die Jung-Meisterin. So sah sie ihre Mit-Kommilitonen nur selten, fehlte der persönliche Austausch. Auch die praktische Meisterprüfung war von den Pandemie-Bedingungen und Einschränkungen geprägt. „Wir mussten beispielsweise unsere Modelle punktgenau bestellen, niemand durfte im Flur warten, Mund-Nasenbedeckung war obligatorisch, es wurde gelüftet, wie das damals auch im Salonbetrieb vorgeschrieben war,“ erinnert sich Natascha, die im März vor der Prüfungskommission ihr Können demonstrierte. Seit einigen Wochen kann sie ihre erworbenen Fähigkeiten, seien es neue schnellere Techniken oder auch anderes Arbeiten mit in die tägliche Arbeit einbringen. Insgesamt habe sich jedoch nicht viel geändert, war selbstständigen Arbeiten, gemeinsam mit ihrer Mutter, schon zuvor die Regel und wurde auch gefördert. Beide werden sich jetzt als gleichberechtigtes „Tandem“ auch weiterhin auf der „Höhe der Zeit“ bewegen, sich regelmäßig fortbilden, Messen und Präsentationen besuchen, um immer wieder auch die neuen Entwicklungen zu entdecken, sie an ihre Kunden weitergeben. Darauf freuen sich die beiden, jedoch auch darüber, dass schon viele Stammkunden sich auf ihre handwerklichen Fähigkeiten blind verlassen. „Sie wissen, dass wir nichts tun werden, was nicht zu ihnen passt,“ unterstreicht Ulrike Bergmann. Aber auch Kundenwünsche, klare Vorstellungen des Gastes, wie eine Frisur aussehen soll, werden umgesetzt. Insbesondere bei den Männern, die mittlerweile häufiger zum Schneiden kommen, seien die Zeiten des Standard-Haarschnitts längst vorbei, hätten in den letzten Jahren erhebliche Veränderungen stattgefunden.

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