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Gersheimer Linke plädiert für niedrigere Gewerbesteuer

Gersheimer Linke plädiert für niedrigere Gewerbesteuer

Die Linke in Gersheim hat die Anhebung der Gewerbesteuer von 400 auf 430 Prozentpunkte kritisiert. Wie Fraktionschef Mario Fontana im Gemeinderat erklärte, verfüge Gersheim nicht gerade über eine für Unternehmen und Gewerbetreibende interessante und ansprechende Infrastruktur.

Er verwies auf die schlechte Verkehrsanbindung oder das zur Zeit noch fehlende schnelle Internet. Deshalb müsse man sich fragen, warum sich ein Gewerbetreibender oder ein Unternehmen ansiedeln sollte. Dies könne nach Meinung der Linken nur interessant sein "durch einen Standortvorteil, der eine niedrige Gewerbesteuer sein kann. Dies würde einen Beitrag leisten, um das fehlende strukturelle Defizit auszugleichen und für einen Gewerbetreibenden oder ein Unternehmen einen Wettbewerbsvorteil aufzeigen und bieten", so Fontana. Hier müssten Anreize geschaffen werden, um Gewerbe anzusiedeln. Weiterhin hat die Linke gefordert, in Zusammenhang mit dem Feuerwehrhaus-Neubau in Herbitzheim die Zusammenlegung der drei Löschbezirke Rubenheim, Herbitzheim und Bliesdalheim zu forcieren und die höheren Fördermittel für den Neubau zu beziehen, die von Landesseite bereitgestellt werden können. Damit solle der große Eigenanteil der Gemeinde verringert werden. "Selbst der Bürgermeister hat ja die Notwendigkeit und Sinnhaftigkeit einer solchen Zusammenlegung grundsätzlich eingestanden, um die Einsatzbereitschaft unserer Wehren gewährleisten zu können, welche jetzt schon oft auf Zufällen basiert", so der Linke-Fraktionschef.